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Häusliche Gewalt "AVA 1+2"
Die zwei CD-ROMs informieren und unterstützen Betroffene (AVA 1), sie
sensibilisieren und qualifizieren Beratende (AVA 2). Dank der gesprochenen
Übersetzungen (türk., russ., poln., serb., engl., franz., span.) können auch
Ausländerinnen erreicht werden. Mehr Informationen
Gefördert wurde die Erstellung vom EU Programm Daphne und dem
Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Die CD-ROMs
sind bei der Broschürenstelle des Bundesministerium für Familien,
Senioren, Frauen und Jugend kostenlos zu beziehen: Fax: 02 28/9 30 49 76
Tel.: 01 80/ 5 32 93 29
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Erziehungsalltag wird gewaltfrei
Die Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Justiz
veröffentlichen eine Begleitforschung zum "Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der
Erziehung".
Weitere Informationen: Mit Respekt geht's besser
- Kinder gewaltfrei erziehen Es sind einInternationales Faltblatt
(engl., franz., türk. und russ. Sprache) und zwei Elternbriefe erschienen. Information und Download
Gewaltfreie Erziehung - Eine Bilanz nach Einführung des
Rechts auf gewaltfreie Erziehung 2003, Broschüre in Deutsch/Englisch, zum Download
Download der zentralen Ergebnisse zur Begleitforschung
(13 kB)
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Zu Hause - kein Ort der Geborgenheit
Kinder sind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung - auch
durch die Eltern - zu schützen. Mit diesen Worten fordert die
Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen seit mehr als zwanzig Jahren das
Recht von Kindern auf körperliche Unversehrtheit ein. Dennoch kommt es in vielen
Familien immer wieder zur Anwendung von Gewalt. Die "alltägliche" Gewalt gegen
Kinder kommt aber in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vor. Schläge werden zum
"Klaps auf den Po" heruntergespielt, Ohrfeigen als belanglos abgetan. In dem
Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung wird unmissverständlich
festgehalten: Gewalt ist kein Mittel der Erziehung. Wer seine Kinder schlägt,
sie körperlich und seelisch verletzt, verstößt gegen geltendes Recht.
Gesetzliche Regelungen allein führen aber noch nicht zur erforderlichen
Bewusstseinsänderung.
Deshalb hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ) in der
vorliegenden Publikation das Thema der häuslichen Gewalt in Verbindung mit dem
Recht auf eine gewaltfreie Erziehung aufgegriffen. Die BAJ will mit dieser
Publikation zur Sensibilisierung beitragen und dazu, dass jegliche Gewalt in der
Erziehung gesamtgesellschaftlich geächtet wird, zum Wohl unserer Kinder.
- In der Veröffentlichung wird u.a. auf den Zusammenhang zwischen der Gewalt
gegen Frauen und einer möglichen Gefährdung des Kindeswohls hingewiesen.
Barbara Kavemann stellt in ihrem Beitrag diese Problematik dar und fordert
eine intensive Kooperation zwischen Jugendämtern, Kinderschutzzentren und
Familienberatungsstellen auf der einen und Frauenhäusern und
Frauenberatungsstellen auf der anderen Seite.
- Heinz Jörgen Franz schildert in seinem Beitrag verschiedene Aspekt
familialer Gewalt aus der pädagogischen und gesellschaftlichen Perspektive.
- Die juristische und empirische Sicht nimmt Kai-D. Bussmann in seinem
Beitrag vor, indem er sich mit der Rezeption des neuen Gesetzes zur Ächtung
der Gewalt in der Erziehung auseinandersetzt.
- Darstellungen von verschiedenen Projekten der Landesarbeitsgemeinschaften
für Kinder- und Jugendschutz und weiterer Fachorganisationen, Literaturlisten
und eine Übersicht der wichtigsten gesetzlichen Regelungen runden die
Publikation ab.
Bezug: Die Publikation ist zum Preis von 3,- € zu
beziehen bei Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. Mühlendamm
3, 10178 Berlin Tel.: 0 30/40 04 03 00 Fax: 0 30/40 04 03 33 E-Mail:
material@bag-jugendschutz.de www.bag-jugendschutz.de
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Übungen zur Achtsamkeit - Mit Kindern auf dem Weg zum Zen
„Das Eine tun“, „Innehalten“ und „Dabeibleiben“ lauten die drei
Kapitelüberschriften in diesem Übungsbuch für Kinder und Erwachsene. Vreni Merz,
die Autorin, ist Religionspädagogin und Supervisorin und in der Aus- und
Fortbildung von Pädagog/innen tätig.
Das Buch enthält kurze, ansprechende Erklärungen zur Philosophie der
Achtsamkeit und beschreibt auch den Gewinn, der durch die Erlebnisse mit den
Übungen entstehen kann. Es geht darum, die eigenen Fähigkeiten, das eigene Tempo
und die Sinne (wieder) zu entdecken.
Es finden sich Übungen zum Innehalten beispielsweise am Mittagstisch, am
Bildschirm oder beim Aufräumen. Die kleinen, alltagsnahen Beispiele eignen sich
auch als wiederkehrende Rituale für Zuhause und in Gruppen. Diese Anregungen
passen zu allen pädagogischen Themen, die eine ganzheitliche Selbstannahme und
auch Respekt vor der Würde des Gegenübers vermitteln wollen, so beispielsweise
in der Sexualerziehung oder in der Prävention von sexualisierter Gewalt.
Kösel, München 2002, 14,95 Euro
rezensiert von Bernhild Manske-Herlyn, August
2003
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Bücher zum Thema Selbstbewusstsein und Selbstbehauptung
Hier finden Sie eine Literaturliste mit Kurzrezensionen von Büchern, die sich für die
Arbeit mit Mädchen und/oder Multiplikatorinnen eignen.
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