Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten
Der Knoten zur regionalen Koordinierung in Baden-Württemberg im Bereich
Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten ist Teil eines komplexen
bundesweiten Kooperationsprojektes.
Initiiert wurde es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in
Zusammenarbeit mit Gesundheit Berlin und dem Bundesverband der
Betriebskrankenkassen.
Projekt-Ziele sind:
- Transparenz verbessern durch Verstärkung des Informationstransfers
zwischen Akteuren der Gesundheitsförderung,
- Initiierung eines partizipatorischen Prozesses der Qualitätsentwicklung in
der Gesundheitsförderung für sozial Benachteiligte,
- Identifizierung und Präsentation von guter gesundheitsfördernder Praxis
durch Rückkopplung zu den Erwartungen und Erfahrungen der Akteure aus der
Praxis,
- Ausbau und Pflege der bundesweiten Projektdatenbank.
Wesentliche Elemente dieses Projektes sind eine Online-datenbank, in der mehr als 2.600 Einträge
gesundheitsfördernder Projekte recherchierbar sind (davon rund 250 Projekte aus
Baden-Württemberg). Ergänzt wird diese Datenbank durch eine Internet-Plattform
mit bundesweiten aktuellen Informationen.
Als Forum für den fachlichen Austausch mit den Akteuren aus der
Gesundheitsförderungspraxis wurden im Jahr 2004 Regionale Knoten in zunächst 6
Bundesländern gestartet. Die Koordinationsstelle für Baden-Württemberg ist in
der Abteilung Landesgesundheitsamt des Regierungspräsidiums Stuttgart verankert.
Der Regionale Knoten Baden-Württemberg initiiert, koordiniert und unterstützt
bedarfsorientierte regionale Strategien und Aktivitäten zur Gesundheitsförderung
bei sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und deren Familien. Auf der
Grundlage der Projektanbieter in der bundesweiten Datenbank wird zurzeit in
Baden-Württemberg ein Netzwerk "Gesundheitsförderung mit sozial Benachteiligten"
aufgebaut.
Ziele des Regionalen Knotens Gesundheitsförderung mit sozial
Benachteiligten sind:
- Vernetzung der Akteure in Baden-Württemberg,
- Informations- und "Good Practice"-Austausch – insbesondere werden die auf
Bundesebene entwickelten Good Practice-Kriterien auf Praxisrelevanz überprüft
und eine Konsensfindung im Netzwerk angestrebt,
- Förderung der Projektqualitäten ("Qualitätscheckliste"),
- Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bundesebene,
- bessere Nutzung von Finanzierungsmöglichkeiten,
- Aktualisierung und Weiterentwicklung der Datenbank.
Das Netzwerk ist offen für weitere Interessierte!
Information: Barbara Leykamm, Katrin Eitel Regierungspräsidium Stuttgart, Ref. 94,
Gesundheitsförderung Wiederholdstr. 15, 70174
Stuttgart
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