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Sport, Spiel und Bewegung als Gesundheitsförderung
Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Fakultät für
Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld Prof. Dr. Claudia
Kugelmann, Institut für Sportwissenschaft und Sport, Universität
Erlangen-Nürnberg Hartmut Schrenk, Diplompädagoge, Direktor
des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung
Albstadt Christine Vollmer, Diplom-Sportpädagogin, Sportamt
der Stadt Stuttgart
Moderation: Maria Wetzel,
Journalistin
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Frühe Armut - Prävention durch Gesundheitsförderung in Kindertageseinrichtungen
Armut bringt oft Entwicklungsverzögerungen und- defizite bei Mädchen und
Jungen bzw. Überlastung und erzieherische Überforderung der Eltern mit sich.
Erzieher/innen aus Einrichtungen mit einem hohen Anteil betroffener Familien
müssen sich den daraus resultierenden erhöhten Anforderungen in der Praxis
stellen. In der Veranstaltung geht es darum, wie Ressourcen von Kindern, Eltern
und Erzieher/innen gefördert und bereits vorhandene Anknüpfungspunkte für
präventive Maßnahmen im Kita-Alltag genutzt werden können.
Dr. phil. Antje Richter, Referentin der Landesvereinigung
für Gesundheit Niedersachsen e.V. für den Arbeitsbereich „Soziale Lage und
Gesundheit“
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Selbstverletzung und Risikoverhalten von Jugendlichen – Ansätze zur Prävention
Schnittverletzungen, gefährliches Sport- oder Verkehrsverhalten sowie
Mutproben lösen auf der einen Seite eine starke Faszination auf Außenstehende
aus. Auf der anderen Seite fühlen sich Freund/innen, Eltern und Pädagog/innen
oft überfordert, wenn sie unmittelbar mit daraus folgenden Verletzungen
konfrontiert werden. Nach einer Einführung in das Thema und die verschiedenen
Formen von Selbstverletzung und Risikoverhalten werden Ansatzpunkte für
Prävention, etwa im Rahmen der Schule oder Jugendarbeit, entwickelt und auf ihre
Praxistauglichkeit hin reflektiert.
Dr. Susanne Heynen, Leiterin des Kinderbüros der Stadt
Karlsruhe
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KLASSE 2000 - Gesundheitsförderung und Suchtprävention an Grundschulen
Klasse2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung und
Suchtvorbeugung im Grundschulalter. Klasse2000 begleitet Kinder von der ersten
bis zur vierten Klasse und setzt dabei auf die Zusammenarbeit von Lehrkräften,
externen Gesundheitsförderern und Eltern. In diesem praxisorientierten Vortrag
für Multiplikator/innen, Lehrer/innen, Eltern und neue Gesundheitsförder/innen
werden Unterrichtsmaterialien präsentiert und es können Unterrichtseinheiten
erlebt werden.
Marina Angladagis, Regionale Koordination von KLASSE 2000 in
Baden-Württemberg Dr.med. Karin Scheurich,
Gesundheitsförderin
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Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen
In diesem Workshop werden aktuelle Forschungsergebnisse zur Prävention von
Übergewicht auf der Grundlage einer Literaturanalyse von internationalen
Präventionsstudien vorgestellt. In Zusammenarbeit mit den Teilnehmer/innen
werden praktische Handlungsempfehlungen zur Prävention von Übergewicht bei
Kindern und Jugendlichen erarbeitet.
Katrin Eitel, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin,
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
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Kranke Kinder im Schulalltag
Teil 1: Wenn ich doch kein Asthma hätte.... Chronisch kranke Kinder und
Jugendliche in der allgemeinen SchuleI m ersten Teil der
Veranstaltung wird das Forschungsprojekt „Chronisch kranke Kinder und
Jugendliche in den allgemeinen Schulen“ aus kinderärztlicher Perspektive
dargestellt. Etwa 15% der Schülerinnen und Schüler sind chronisch krank. Der
Vortrag zeigt Art und Häufigkeit der chronischen Krankheiten in dieser
Altersgruppe auf und gibt Einblicke in deren Bedeutung für den Lebens- und
Schulalltag der Betroffenen; dabei zeigt sich die Wichtigkeit der schulischen
Integration für diese Kinder und Jugendlichen, die wie Gesunde auch ihren
normalen (Schul-)Alltag leben wollen.
Dr. med. Astrid Kimmig, Universitätsklinik für
Kinderkeilkunde und Jugendmedizin Tübingen
Teil 2: Was können Pädagogik und Schule für chronisch kranke Kinder und
Jugendliche tun? Im zweiten Teil der Veranstaltung geht es um die
Fragen: Wie können die schulischen Angebote auf chronische Krankheiten
abgestimmt werden, wie kann auf die psychischen und sozialen Folgen chronischer
Krankheiten lindernd und die Persönlichkeit stärkend reagiert werden? Das
interdisziplinäre Forschungsprojekt von Pädagogik und Pädiatrie versucht, die
schulische Situation zu erfassen, indem die Lehrerschaft in den allgemeinen
Schulen, Eltern, Ärzt/innen und Selbsthilfegruppen in den Dialog einbezogen
werden. Erste Ergebnisse werden vorgestellt.
Prof. Dr. phil. Christoph Ertle, Pädagogische Hochschule
Ludwigsburg
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"Besuch bei sich selbst“ – Sucht- und Gewaltprävention mit jugendlichen Migranten
Jugendliche Migranten befinden sich schon oft unmittelbar nach ihrer
Übersiedlung in die BRD im Spannungsfeld von Anpassung und Auflehnung – als
Bewältigungsmechanismus werden gerne Sucht und/oder Gewalt genutzt. Deshalb sind
zielgruppenspezifische Integration und Prävention notwendig. Die Orientierung
auf individuelle Ressourcen der jugendlichen Migranten selbst, scheint in Bezug
auf die Entwicklung von Empathiefähigkeit und Selbstbewusstsein ein gangbarer
Weg für Prävention zu sein. In dieser Veranstaltung werden gruppenpädagogische
Angebote vorgestellt.
Teilnahmebeschränkung: 25
Personen!
Dr. Axel Weiß, Leiter des
Zentrums für Präventionserziehung in Meiningen
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Psychische Auffälligkeiten im Grundschulalter - Auswirkungen auf den Schulerfolg
Anhand der Daten einer epidemiologischen Längsschnittsstudie bei ca. 4.000
Kindern im Rhein-Neckar-Kreis zu Beginn und Ende der Grundschulzeit werden
Lebenssituation, Verhaltensprobleme und psychische Auffälligkeiten der Kinder im
Alter von 6 und 10 Jahren im Überblick dargestellt. Weiterhin werden Analysen zu
Einfluss- und Risikofaktoren psychischer Auffälligkeiten und zur Auswirkung
psychischer Probleme auf den Schulerfolg mitgeteilt und die Bedeutung der
Befunde für Erziehung, Gesundheitspolitik und Schule diskutiert.
Dr. Johann Haffner, Diplompsychologe, Abt. Kinder- und
Jugendpsychiatrie, Universitätsklinik Heidelberg
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Gesunde Kinder – gleiche Chancen für alle! Netzwerk zur Gesundheitsförderung mit sozial Benachteiligten in Baden-Württemberg
Vorgestellt werden die Ergebnisse einer bundesweiten Projektdatenbank im
Bereich Gesundheitsförderung mit sozial benachteiligten Kindern/Familien. Die
erfassten baden-württembergischen Projekte werden präsentiert und es werden das
Konzept und erste Praxisbausteine des neugegründeten
institutionenübergreifenden, interdisziplinären Netzwerks zur
Gesundheitsförderung mit sozial Benachteiligten in Baden-Württemberg vorgestellt
(im Rahmen eines bundesweiten Projekts zum Aufbau regionaler Knoten). Diskutiert
werden sollen u.a. die Erwartungen an das Netzwerk und die
Beteiligungsmöglichkeiten.
Barbara Leykamm, Leiterin des Referats Gesundheitsförderung
im Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
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Dünn, dünner am dünnsten ... Essstörungen bei Mädchen und jungen Frauen
Zunehmend mehr Mädchen und junge Frauen sind unzufrieden mit ihrer Figur und
können ihren Körper nicht leiden. Viele kontrollieren ihr Essverhalten, treiben
Sport im Übermaß und fühlen sich doch nie dünn genug –
der Weg in eine Essstörung ist da oft nicht weit. Dargestellt werden die
Bedeutung medialer Einflüsse und weiterer Risikofaktoren sowie Möglichkeiten der
Prävention. Darüber hinaus werden auch methodische Anregungen für die Arbeit mit
Mädchen vermittelt.
Teilnahmebeschränkung: 30 Personen!
Klaudia Niepenberg, Dipl. Soz.Päd., ABAS Anlaufstelle bei
Esstörungen, Mädchengesundheitsladen Stuttgart
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Gesundheitsfördernde Schulen - Eine Antwort auf PISA, veränderte Kindheit und kranke Lehrer/innen
Bildung & Gesundheit? Für notorische Vereinfacher sind die Rollen schnell
verteilt. Gestörte Kinder, ausgebrannte Lehrer, verantwortungslose Eltern – die
Schule: ein multiples Gesundheitsrisiko mit miesem Bildungs-Output. In dieser
Veranstaltung geht es um ein Plädoyer für den gemeinsamen Perspektivenwechsel:
Mehr Bildungsqualität durch Gesundheitsförderung – mehr Gesundheitsförderung
durch Schulentwicklung!
Rainer Steen, Dipl.-Päd. / Journalist, Praxisbüro Gesunde
Schule im Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis (Heidelberg) & Deutsche
Gesellschaft für Gesundheitsfördernde Schulen
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Gesundheitsfördernde Tageseinrichtungen für Kinder – Netzwerk g’sund & g‘scheit
Schon wieder ein neues Projekt? Nein, denn Gesundheitsförderung ist eine
langfristige Strategie, um den Alltag in der Tageseinrichtung
gesundheitsförderlich(er) zu gestalten. In diesem Workshop werden das
Stuttgarter Netzwerk g’sund & g’scheit mit seinen Inhalten (z. B. Ernährung,
Bewegung, Elternarbeit, betriebliche Gesundheitsförderung) und seiner
Arbeitsweise vorgestellt sowie Ansätze für die eigene Praxis entworfen.
Gertrud van Ackern, Dipl. Sozialpädagogin (FH),
Landeshauptstadt Stuttgart, Gesundheitsamt, Praxisbüro Gesunder Kindergarten /
Gesunde Schule
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Was Jungen gesund macht! Jungenbezogene Gesundheitsförderung
Jungen werden derzeit als besondere Zielgruppe der Gesundheitsförderung
entdeckt. Dabei fällt auf, dass es nur wenige Zugänge zur
Jungengesundheit gibt. Was Jungen anstellen, dass sie nicht gesund
bleiben, ist weitgehend bekannt. Aber was macht und hält sie gesund? Im Workshop
werden kurz ausgewählte Forschungsergebnisse, Ansätze und Erfahrungen einer
jungenbezogenen Gesundheitsförderung vorgestellt. Anschließend gehen wir
gemeinsam der Frage nach, was Jungen gesund macht. Dazu werden auch Methoden aus
der geschlechterbezogenen Gesundheitsförderung mit Jungen vorgestellt und
gemeinsam erprobt.
Dr. Reinhard Winter, Dipl.Päd.,
Psychodramaleiter, Gendertrainer, Sozialwissenschaftliches Institut Tübingen
(SOWIT)
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Aufs Spiel setzen
Die Pflege der Gesundheitskräfte der Kinder, hängt wesentlich vom
Beziehungsklima zwischen den Erwachsenen ab. Der Workshop möchte erlebbar
machen, was es heißt, Beziehungsneugierde und Kontaktfreude füreinander zu
wecken. Neben Kurzreferaten erwartet Sie auch eine Improvisation zur
Körperarbeit.
Felicitas Vogt, Fachfrau für Sucht und
Gewaltfragen Sibylle Birkenmeier, Schauspielerin,
Erwachsenenbildnerin Michael Birkenmeier, Musiker,
Kabarettist
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Sie starten ein Projekt und keiner geht hin? Gesundheitsförderung hat Chancen!
Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche ist
eine echte Herausforderung für die Akteure im Gesundheitswesen: Sie sollten
möglichst viele Betroffene erreichen, die Zielgruppe zur Verhaltensänderung
motivieren, diverse Hürden überwinden und das Budget nicht überziehen. In diesem
Workshop stellen wir Kriterien zusammen für die erfolgreiche Projektarbeit und
entwickeln gemeinsam Strategien, wie die Umsetzung Ihrer Idee in die Praxis
gelingt.
Teilnahmebeschränkung: 16 Personen !
Jutta Kamensky, Diplom-Oecotrophologin, Master of Public
Health, Ulm
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Sportangebote als Gesundheitsförderung in der Ganztagesbetreuung an Schulen
Über die Bewegung erforscht das Kind seine Umwelt und bildet somit die Basis
für das kognitive Lernen. Die herausragende Bedeutung von Bewegungsspielen und
Sport für Kinder und Jugendliche ist unbestritten. Das Investitionsprogramm
„Zukunft Bildung und Betreuung“ ermöglicht eine Ausweitung der Sportangebote zur
Stärkung der motorischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in der
Ganztagesschule bzw. schulischen Ganztagesbetreuung. Die von der Politik
festgelegten Rahmenbedingungen werden vorgestellt, Konzepte und erste
Erfahrungen in Baden-Württemberg reflektiert.
Roland
Kaiser, Landesreferent für Kinder- und Jugendhilfe beim Paritätischen
Wohlfahrtsverband e.V. Jürgen Heimbach, Referatsleiter
„Sport, Bildung, Gesellschaft“ beim Württembergischen Landessportbund
e.V.
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