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Esslingen: Jugendschutz und Alcopops
Für die Planungen im Bereich Jugendschutz und Alcopops war für den Landkreis
Esslingen ganz ausschlaggebend die Fachtagung der Aktion Jugendschutz im
Frühjahr 2004, bei welcher die Planungen, Maßnahmen und Materialien des
Ostalbkreises sowie der Landkreise Emmendingens und Karlsruhe modellhaft und
praxisnah vorgestellt wurden.
Im Landkreis Esslingen wurde daraufhin unter Federführung der Beauftragten
für Suchtprophylaxe für eine Kooperation des Landkreises mit der
Polizeidirektion Esslingen und dem Kreisjugendring geworben. Im Landkreis
Esslingen sind die Jugend- und Drogenberatung und die Suchtberatungsstellen
überwiegend unter kommunaler Trägerschaft, was eine enge Kooperation
ermöglicht.
Ein gemeinsames Vorgehen wurde konzeptionell abgestimmt und im Aktionskreis
Suchtprophylaxe, im Kuratorium, der Geschäftsführung und in den verschiedenen
Fachgruppen vorgestellt. Den Auftakt bildete eine gemeinsame Presseaktion.
Die einzelnen Schritte des gemeinsamen Vorgehens (angelehnt an die Maßnahmen
im Ostalbkreis) können Sie hier nachlesen (78 KB, Pdf-Datei), Stand
26.7.2004 Ansprechpartnerin für die Kooperation
Polizeidirektion Esslingen/Kreisjugendring Esslingen/Landratsamt
Esslingen: Beauftragte für Suchtprophylaxe des Landkreises Elke Klös,
Tel. 07 11/39 02 – 25 71
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Ludwigsburg: Schon 16? Jugendschutz - ich mache mit!
Die Idee:
- Niemand stellt den Konsens in Frage, dass Alkoholisches nicht für Kinder
und nur begrenzt für Jugendliche verfügbar sein soll.
- Die gesetzliche Jugendschutznorm heißt: Kein Alkohol unter 16.
- Doch was nützen gesellschaftliche Normen, Werte und Regeln, wenn sie nicht
von Handeln getragen werden?
- Die Umsetzung dieser Regel ist kein Spaßgeschäft, im Gegenteil: Erwachsene
riskieren Streit mit Jugendlichen, verfangen sich in Diskussionen und
erreichen selten die erhoffte Einsicht beim Gegenüber.
Die Initiatoren: Aktionskreis Sucht im Landkreis Ludwigsburg:
kommunale Suchtbeauftragte, Keisjugendpflege, Suchtberatungsstellen der
Caritas und Diakonie (mit „chillout“ der aufsuchenden Jugend- und
Drogenberatung), Selbsthilfegruppen, örtliche Arbeitskreise Sucht,
Polizeidirektion Ludwigsburg
Zielgruppen: „Schon 16?“ richtet sich an Erwachsene, und damit an
Helfer und Helferinnen bei Vereins- und Straßenfesten sowie an Theken- und
Kassenpersonal in Gastronomie und Handel. Die Veranstaltungen werden über
kommunale Schlüsselpersonen wie Bürgermeister/innen oder
Ordnungsamtsmitarbeiter/ innen initiiert. Dort werden die Wirt/innen,
Geschäftsinhaber/innen und Vereinsvorsitzenden mit einbezogen. Sie wiederum
verantworten die Kommunikation zu den einzelnen Mitarbeiter/innen.
Material:
- Ein kleinformatiger Aufkleber für den Einsatz auf dem Innenrand des
Tabletts oder der Kasse.
- Eine kurze Erläuterung zur Regel „Kein Alkohol unter 16“ im
Postkartenformat. Diese Karten werden an Jugendliche ausgegeben, denen
Alkoholisches verweigert wird, sie ersparen lange Diskussionen.
- Anleitung zur Verwendung von Aufkleber und Karte.
- Banner mit Aufdruck des Aufklebers (2,20m x 0,90m).
Informationsdateien in Word und PDF zum herunterladen finden
Sie hier auf den Seiten des Landkreises.
Ansprechpartnerin: Brigitte Bartenstein, Kommunale
Suchtbeauftragte Landratsamt Ludwigsburg Hindenburgstr.4, 71631
Ludwigsburg Tel. 0 71 41/1 44 42 69 Fax 0 71 41/1 44 42 74 brigitte.bartenstein@landkreis-ludwigsburg.de
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Neckar-Odenwald-Kreis: Zivilcourage! Wegschauen ist keine Lösung!
Zielgruppe: Erwachsene
Wie verhalte ich mich als Erwachsener in "alltäglichen" Situationen?
- Deutlich unter 16-Jährige konsumieren an der Bushaltestelle Bier:
Ignoriere ich das oder spreche ich die Jugendlichen an?
- An der Tankstelle werden Alcopops an Jugendliche verkauft: Mach ich das
Verkaufspersonal bzw. die Geschäftsleitung auf diesen Gesetzesverstoß
aufmerksam?
- Beim Vereinsfest werden in der „Bar“ Spirituosen an Jugendliche verkauft:
Konfrontiere ich die Verantwortlichen mit den gesetzlichen Vorgaben?
- Jugendliche unter 16 rauchen in der Bahnhofshalle. ...
... Wegschauen ist keine Lösung!
Das Projekt will an Erwachsene appellieren, in diesen fast schon
"klassischen", alltäglichen Szenen mit Zivilcourage zu reagieren und die
Missstände anzusprechen, selbst auf die Gefahr hin, sich bei Jugendlichen
"unbeliebt" zu machen.
Aktionen:
- Kreativ-Wettbewerb eines Leistungskurses Bildende Kunst. Dabei
entwarfen Schüler/innen mit einem frei wählbaren Motiv Plakate zum Thema. Die
entstandenen großformatigen Bilder sind Grundlage für Handzettel und Plakate.
- Ausstellungen dieser Gemälde mit „großer“ Vernissage (Musik,
Grußworte, künstlerischer Einführung, alkoholfreien Cocktails und Snacks) in
der Schalterhalle von Banken im Landkreis.
- Schulbesuche von Mitgliedern des Arbeitskreises Suchtprophylaxe und
Diskussionen mit einzelnen Klassen. Thema: Jugendschutz/Jugendschutzgesetz.
- Infostand mit Mitarbeiter/innen des Arbeitskreises auf Volksfesten:
Informationsgespräche und Quiz zum Jugendschutzgesetz.
- Enthüllung eines „Aktionsbusses“ durch den Schirmherrn der Aktion
(Landrat) auf dem Marktplatz der Kreisstadt mit Grußworten und Pressegespräch.
Auf dem Linienbus sind großflächig die von den Schüler/innen gefertigten
Bilder (s. o.), das Motto sowie die Nummer eines Kontakttelefons angebracht.
- Fragebogenaktion zum Jugendschutzgesetz in der Fußgängerzone durch
Schüler/innen einer siebten Klasse und Veröffentlichung der Ergebnisse in der
Lokalpresse.
- Fachtage für Lehrkräfte und interessierte Erwachsene mit
kompetenten Referent/innen.
Perspektive: Neuauflage des Info-Handzettels, evtl. weitere
Ausstellungen der Bilder des Leistungskurses, zumindest ein weiterer
Fachtag 2005.
Kooperationspartner/innen: Arbeitskreis Suchtprophylaxe:
Präventionsmitarbeiter/innen der Polizei, die Präventionsbeauftragte des
Oberschulamtes, Mitarbeiter/innen des Geschäftsbereiches Jugendhilfe
(Jugendamt), Mitarbeiter/innen des Badischen Landesverbandes für Prävention und
Rehabilitation (blv.), Jugendhausleitung
Ansprechpartner: Rainer Wirth, Jugendreferat
Neckar-Odenwald-Kreis Renzstr. 14, 74821 Mosbach Tel.: 0 62 61/8 42 60,
Fax: 0 62 61/8 43 68 rainer.wirth@neckar-odenwald-kreis.de
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Projekt 16/18 - Jugendschutz vor Ort Prävention legaler Drogen in Stadt und Landkreis Heilbronn
Der Fachbereich Suchtprävention im Arbeitskreis Sucht in Stadt und Landkreis
Heilbronn hat die Prävention legaler Drogen seit dem
Jahr 2004 jährlich in seine Zielplanung aufgenommen.
Die Koordinationsstelle für Suchtfragen entwickelte daraufhin zusammen mit
der Arbeitsgruppe "Prävention legaler Drogen" (Beauftragter für erzieherischen
Jugendschutz beim Amt für Familie, Jugend und Senioren, Ordnungsamt Heilbronn,
Kreisjugendpflege, Polizei, Sportkreis Heilbronn und andere) ein entsprechendes
Konzept.
Dieses Konzept wird zunächst an zwei Modellstandorten – einer in der Stadt,
einer im Landkreis Heilbronn – erprobt.
Mehr zu Zielen, Zielgruppen, Umsetzung, Evaluation und Ausblick können Sie hier nachlesen. (80
KB)
Ansprechpartner: Andreas Robra, Kommunaler Suchtbeauftragter -
Prävention Amt für Familie, Jugend und Senioren Gymnasiumstr. 44, 74072
Heilbronn Tel. 0 71,31/ 56-2132 Fax 0 71 31/ 56-3747 koordinationsstelle.sucht@stadt-heilbronn.de
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ISJ im Landkreis Waldshut
Die Initiative Suchtprävention und Jugendschutz - ISJ - wird vom Kommunalen
Suchtbeauftragten beim Landratsamt Waldshut und dem Kreisjugendring Waldshut
e.V. getragen. Unterstützt wird ISJ vom Einzelhandelsverband Südbaden und der
Kreisstelle Waldshut des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands.
Informationsveranstaltungen, Schulungen, Plakate, Aufkleber und Flyer werden
im Rahmen der Initiative angeboten.
Mehr Informationen Wilfried Könnecker, Kommunaler
Suchtbeauftrager beim Landratsamt Waldshut Tel. 0 77 51/86 43 44, Fax 0 77
51/86 43 98 wilfried.koennecker@landkreis-waldshut.de
Infoflyer und Plakate
zum Download (251 KB)
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Gesetzlicher Kinder- und Jugendschutz im Landkreis Göppingen
Das Jugendschutzgesetz richtet sich hauptsächlich an Gewerbetreibende und
Veranstalter. Einer Gefährdung von Kindern und Jugendlichen soll dadurch
entgegengewirkt werden.
Die Praxis zeigt, dass dies gar nicht so einfach ist: Jugendliche fühlen sich
gegängelt, Eltern wünschen sich Unterstützung durch gesetzliche Regelungen, von
Gewerbetreibenden und Veranstaltern wird das Jugendschutzgesetz häufig
ignoriert, aus Unkenntnis oder evtl. auch aus Angst vor Umsatzeinbußen. Daher
bietet das Kreisjugendamt zwei Bausteine an:
1. Baustein: "Schon 16? Jugendschutz - ich mache
mit!"
Die Jugendschutzaktion "Schon 16? Jugendschutz - ich mache mit!" wurde nach
dem Vorbild aus dem Landkreis Emmendingen am 25.4.2006 im Landkreis Göppingen in
enger Kooperation mit der Polizeidirektion Göppingen ins Leben gerufen. Ziel
dieser Aktion ist es, die Altersgrenze 16 mit Leben zu füllen und Erwachsene
bestärken und ermutigen, einzugreifen und zu handeln. Das Problembewusstsein von
Verkäufern und Veranstaltern von Festen soll gefördert werden und zur Einhaltung
der Jugendschutzbestimmungen animiert werden.
Dazu wurden alle Kommunen im Landkreis informiert, die Jugendsachbearbeiter
der Polizei haben Kneipen, Tankstellen und teilweise Supermärkte aufgesucht und
die Jugendschutzaktion bekannt gemacht. Viele Gemeinden verbinden "Schon 16?
Jugendschutz - ich mache mit!" mit der Genehmigung von Vereinsfesten.
Bisher stößt die Jugendschutzaktion im Landkreis auf positive Resonanz.
2. Baustein: Thematischer Elternabend: Das Jugendschutzgesetz - "Wenn
die Kinder ins Ausgeh-Alter kommen..."
Um Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung zu bestärken und zu unterstützen,
bietet das Kreisjugendamt in Kooperation mit der psychologischen Beratungsstelle
für Eltern, Kinder und Jugendliche einen thematischen Elternabend an. An diesem
Abend werden Inhalte des Jugendschutzgesetzes und Berührungspunkte im Alltag
angesprochen. Es wird durchleuchtet, warum Kinder in diesem Alter so sind, und
erklärt, was Erziehungsverantwortung ist und was das mit dem Jugendschutzgesetz
zu tun hat.
Angesprochen werden Eltern von Kindern im Alter von ca. 12 bis ca. 15
Jahren.
Weitere Informationen, Material zu "Schon 16? Jugendschutz - ich mache
mit!", oder Terminvereinbarung für einen Elternabend:
Andrea
Ziegler Kreisjugendamt Göppingen Lorcher Str. 6 73033
Göppingen Tel. 07161.202 661 Fax 07161.202 649
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Festkultur Ein Netzwerkprojekt im Landkreis Sigmaringen
In Kooperation von Präventionsfachstelle der Polizeidierktion
Sigmaringen, dem Jugendpfleger des Landkreises Sigmaringen und dem Leiter der
Suchtberatungsstelle Klaus Ernst Harter entstand dieses Projekt mit dem
Ziel, den riskanten Suchtmittelkonsum bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu
reduzieren.
Das Konzept finden Sie hier.
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