Neuerscheinungen

Körperkult - Junge Menschen zwischen Selbstbewusstsein und Selbstoptimierung

Junge Menschen wollen wahrgenommen werden, sie wollen dazu-gehören und sie wollen attraktiv sein. Dabei ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen für Mädchen und Jungen in der Pubertät von zentraler Bedeutung.

Dieses Kompaktwissen gibt einen Einblick in den „Körperkult“ junger Menschen und erklärt, warum das Aussehen und die Gestaltung des Körpers für sie so wichtig sind. Es wird auf Gefahren hingewiesen, wie z.B. zwanghaftes Abnehmen oder Muskeltraining. Pädagogische Fachkräfte und Eltern bekommen Hintergrundinforma-tionen und Anregungen. So können sie Jugendliche beim gesunden Umgang mit dem eigenen Körper unterstützen.

Download zur Ansicht, Bestellmöglichkeit

 

Zwangsverheiratung geht uns alle an!
Grundlagen und Möglichkeiten der Prävention und Intervention

In Konfliktfällen mit ihren Familien und insbesondere im Fall von möglicher Zwangsverheiratung sind Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders auf die niederschwellige Unterstützung und den angemessenen Schutz unserer Gesellschaft angewiesen.

Um diese Unterstützung zu gewährleisten, wurden in den Jahren 2013, 2014 und 2015 in Kooperation mit dem Ministerium für Integration Ansprechpartner qualifiziert. Ziel ist es, dass künftig in allen Stadt- und Landkreisen entsprechend geschulte Fachkräfte zur Verfügung stehen, die von Zwangsverheiratung oder Gewalt im Namen der sogenannten Ehre bedrohte Menschen kompetent unterstützen können.

Reader: Zwangsverheiratung geht uns alle an! Neuauflage Nov. 2016
Der Reader fasst die wesentlichen Inhalte der Fortbildung übersichtlich zusammen. Hintergrundinformationen zur Situation und den Fragestellungen der Betroffenen geben eine schnelle Orientierung in Grundfragen zum Thema. In der überarbeiteten Neuauflage wird auch die Situation von Migrant/-innen mit Beeinträchtigungen dargestellt.

Möglichkeiten der Prävention und Intervention werden beschrieben. Informationen zu Handlungsmöglichkeiten nebst Kontaktadressen für den Notfall runden den Reader ab.

Schriftenreihe Medienkompetenz Band 5
Grundrechte im digitalen Raum - Ein Thema für den Jugendschutz

undefined

Die digitale Technik entwickelt sich beständig weiter. Realität und computergestützte Wahrnehmung gehen durch neue Anwendungen verstärkt ineinander über, verschränken sich miteinander. Teilhabe in einer digitalen Welt ist ohne Medien nicht denkbar. Zugleich basiert jedes Medienhandeln derzeit auf undurchsichtigen Geschäftsbedingungen, bedeutet Tracking und Überwachung, liefert zugleich neue Daten. Algorithmen berechnen die Menschen, nicht nur um ihnen personalisierte Werbung auf den Bildschirm zu schicken, sondern auch um ihr Verhalten vorherzusagen und auf sie einzuwirken. Wie steht es da mit dem im Grundgesetz verankerten Recht auf Privatsphäre und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung?

Ein zeitgemäßer Jugendmedienschutz kann sein Augenmerk nicht mehr nur auf Alters- und oder Zugangsbeschränkungen richten, um Heranwachsende vor desorientierenden und möglicherweise schädigenden Einflüssen durch Medien zu schützen. Neue Fragestellungen sind zu berücksichtigen: aktuell zum Datenschutz und zum Schutz der Persönlichkeitsrechte. Wie das gelingen kann wird derzeit in Wissenschaft und Praxis diskutiert, so auch in den Beiträgen dieser Ausgabe der Schriftenreihe Medienkompetenz.

Linkliste zur Veröffentlichung

Bestellmöglichkeit

Medienpädagogische Arbeit mit Familien

undefined

Arbeitshilfe, 80 Seiten mit CD

Die Arbeitshilfe bündelt die Erfahrungen, die in den vergangenen Jahren im medienpädagogischen Fortbildungsangebot für die Fachkräfte der Sozialpädagogischen Familienhilfe gemacht wurden, indem sie Modelle vorstellt, mit Familien in einen medienbezogenen Austausch zu treten. Dabei steht jeweils ein Medium im Zentrum der dargestellten medienpraktischen Workshops: Fernsehen, digitale Spiele, Internet/Smartphone und Familienfotografie.

Das besondere Setting wie die abwechslungsreichen und spielerisch orientierten Methoden laden die Familien dazu ein, ihre Mediennutzung offen zu reflektieren und neue Ideen für den Umgang mit Medien in der Familie zu entwickeln und auszuprobieren. Die Workshops wurden von Referentinnen und Referenten des LandesNetzWerks für medienpädagogische Elternarbeit der ajs und Kolleginnen des JFF- Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München – entwickelt und mit zahlreichen Fachkräften und Familien erprobt. Die Arbeitshilfe stellt die Workshop-Abläufe einschließlich eines umfangreichen Serviceteils auf CD-ROM zur Verfügung, um vor Ort entsprechende Angebote an Fachkräfte und Familien zu machen.

Information und Bezug: Ursula Kluge

© 2016 Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg