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ajs-informationen IV/2003: Spiel ohne Grenzen?
Am 21. Oktober 2003 hat die Aktion Jugendschutz gemeinsam mit der
Württembergischen Sportjugend eine Fachtagung zum Thema „Sport als ein Baustein
der Gewalt- und Suchtprävention“ durchgeführt. „Spiel ohne Grenzen?“ – so
lautete der Titel. In dieser aktuellen Ausgabe der ajs-informationen finden Sie
einige Beiträge dokumentiert, die sich mit den präventiven Möglichkeiten des
Sports befassen und außerdem die Frage stellen: Wie können auch von Ausgrenzung
betroffene oder bedrohte Mädchen und Jungen erreicht werden? Wie also steht es
um die Integrationsfähigkeit des Sports?
Artikel Prof. Dr. Gunter A. Pilz Von
der Luftnummer zur Bodenhaftung? - Sport als Baustein der Gewalt- und
Suchtprävention Gunter A. Pilz unterzieht in seinem Beitrag die
sozialen und präventiven Funktionen des Sports einer kritischen Reflexion.
Sporttreiben ist nicht per se erzieherisch, fördert nicht automatisch soziales
und faires Handeln, vielmehr ist es Aufgabe des Sports, darauf
hinzuwirken, dass diese im Sport angelegten Werte und Ideale realisiert und
gelebt werden. Sport kann keine Sozialarbeit leisten, muss sich aber doch seiner
sozialen Verantwortung bewusst sein. Diese ist am ehesten in der Vernetzung und
Zusammenarbeit mit anderen Partnern wie Schulen, Jugendhilfe, Polizei usw.
einzulösen.
Möchten Sie diesen Artikel von Prof. Dr. Gunter A. Pilz lesen und
drucken. Außerdem finden Sie hier die Literaturliste zum
Artikel von Gunter A. Pilz. Die ausführliche Version des Hauptreferats von
Prof.Dr. Gunter A. Pilz finden Sie hier.
Weitere Artikel Angelika
Ribler Interkulturelles Konfliktmanagement im Sport - ein Weg
der Gewaltprävention
Kai Leiter Das europäische Jahr der Erziehung durch
Sport
Hier können Sie diese Ausgabe der ajs-informationen bestellen.
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ajs-informationen III/2003: Zum Wohl?
Rauchen und Trinken begleiten nicht selten gemütliche Lebenssituationen, in
denen man beisammen sitzt, sich unterhält oder sich auch alleine vor dem
Fernseher bzw. mit einem Buch vergnügt. Naturgemäß beschäftigen uns bei der
Aktion Jugendschutz jedoch eher die problematischen Auswirkungen von Nikotin und
Alkohol – speziell bei Jugendlichen. In diesem Heft wollen wir untersuchen,
welchen Stellenwert Alltagsdrogen für die Lebensführung junger Menschen haben.
Wie versucht der Markt jugendliche Zielgruppen zu erschließen und wie
beeinflusst die Werbung den Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen?
Artikel Andreas Lange Nikotin und
Alkohol im Alltag von Jugendlichen Andreas Lange zeigt stukturelle
und individuelle Hintergründe für den Konsum von Alkohol und Nikotin auf. Er
fragt: Wie ist Drogenkonsum in die alltägliche Lebensführung integriert bzw.
dadurch motiviert? Lange kritisiert die Doppelmoral, die darin liegt, dass
Erwachsene Jugendliche an das Trinken und Rauchen heranführen und gleichzeitig
deren autonomen Drogenkonsum kritisieren. Sein Beitrag enthält Anregungen zu
einer Prävention, die auf Jugendpolitik setzt, insbesondere auf
Partizipationsmöglichkeiten und gute Zukunftsperspektiven.
Möchten Sie diesen Artikel von A. Lange lesen und drucken? Außerdem finden Sie hier die
ausführliche Literaturliste zum Artikel von A. Lange.
Weitere Artikel Wolfgang Settertobulte, Klaus
Hurrelmann Alcopops - der neue Alkoholkonsum im
Jugendalter
Sonja Haustein Werbung als Verführerin? Download der
Literaturliste zum Artikel von Sonja Haustein
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ajs-informationen II/2003: Interkulturelles Lernen
Mädchen und Jungen aus Migrantenfamilien besuchen Kindertageseinrichtungen,
Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe. Das ist selbstverständlicher Alltag.
Ein Alltag, der manchmal - aus unterschiedlichen Gründen - schwierig ist und
unterschiedliche Anforderungen an die Fachkräfte stellt! Wie ist
gleichberechtigte Teilhabe möglich, wie kann man Strukturen und Muster von
Ausgrenzung verhindern, die sich trotz bester Absichten immer wieder in die
pädagogische Arbeit einschleichen?
Artikel Olaf Jantz und Sema
Mühlig-Versen Kulturelles und interkulturelles Lernen in der
Mädchen- und Jungenarbeit als Unterstützung für Jugendarbeit und
Schule
Die Autorin und der Autor fragen in ihrem Beitrag danach, wie
interkulturelle Kompetenz mit geschlechtsbezogener Kompetenz verbunden werden
kann. Wie kann gemeinsam mit Mädchen und Jungen herausgefunden werden, wann und
warum es der/dem Einzelnen wichtig erscheint, kulturelle, geschlechtstypische,
soziale und persönliche Differenzen zu betonen.
Möchten Sie den Artikel
von O. Jantz und S. Mühlig-Versen lesen und drucken? Außerdem können Sie hier die ausführliche
Literaturliste zu diesem Artikel downloaden.
Weitere Artikel
Johannes Flothow, Andreas
FoitziK Qualifizierung der Jugendhilfe in der
Einwanderungsgesellschaft
Stephanie Vollertsen-Ünsal Kinder sprechen 100
Sprachen
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ajs-informationen I/2003: Medienkompetenz und Chancengleichheit
Diese Ausgabe der ajs-informationen ist zugleich die Dokumentation
der Tagung "Medienkompetenz in der Erziehungshilfe und
Jugendsozialarbeit", die im November 2002 gemeinsam von der ajs,
dem Diasporahaus Bietenhausen und dem Diakonischen Werk Württemberg
veranstaltet wurde.
Einen Eindruck vom Tagungsgeschehen mag Ihnen der Bericht der
Journalistin Ute Andres vermitteln, die als Tagungskiebitz unterwegs
war und das Geschehen für Sie beobachtet hat.
Artikel
Stefan Aufenanger Medienkompetenz und
Medienbildung Prof. Dr. Stefan Aufgenanger skizziert in seinem
Beitrag verschiedene Dimensionen von Medienkompetenz, die nicht isoliert
voneinander betrachtet werden können. Für ihn ist Medienkompetenz ein
gesellschaftliches Anliegen, das die Teilhabe aller erreichen will - als
generationenübergreifende Aufgabe und als interkulturelles Anliegen.
Möchten Sie den Artikel von Stefan Aufenanger lesen und drucken?
Weitere Artikel
Gerhard Jauß Medienoffensive in der Jugendhilfe -
Erfahrungen aus dem Diasporahaus Bietenhausen
und außerdem
... Aus der Praxis - für die Praxis In
dieser Rubrik finden Sie Praxisberichte verschiedener Autor/innen über
Medienprojekte in den unterschiedlichen Einrichtungen der
Erziehungshilfe.
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ajs-informationen IV/2002: Erziehungsnotstand und Bildungskatastrophe?
Artikel
Hans Thiersch
Erziehungsnotstand - Erziehungsprobleme Hans
Thiersch zeit in seinem Beitrag, welche gesellschaftliche und politische
Funktion die derzeitige Debatte über den "Erziehungsnotstand" erfüllt. Er führt
aus, wie die Aufgaben, die Erziehung erfüllen muss, unter heutigen Bedingungen
realisiert werden können und welche Ressourcen die Gesellschaft dafür bereit
stellen muss.
Möchten Sie den Artikel von Hans Thiersch drucken?
Weitere
Artikel
Hans-Ulrich Grunder Schule als
Lebenswelt - Das Verhältnis von Erziehung und Bildung in der
Schule
Rita Haberkorn Neu Herausforderungen
für Erzieher/innen in der Praxis - wo sind die Antworten in der Ausbildung
dieser Berufsgruppe?
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ajs-informationen III/2002: Jugendmedienschutz
Artikel
Andrea Urban Jugendmedienschutz und
jugendlicher Eigensinn Andrea Urban schreibt über rechtliche und
pädagogische Aspekte des Jugendmedienschutzes. Sie wirbt für die Aktzeptanz
jugendlichen Eigensinns, denn nicht immer ist Gefahr im Verzug, wenn Jugendliche
sich an der Grenze zum Verbotenen oder gar darüber hinaus bewegen.
Wollen
Sie den Artikel von Andrea Urban drucken?
Weitere Artikel
Folker
Hönge Jugendmedienschutz - eine europäische
Diskussion
Claudia Mikat Jugendschutz im Fernsehen - Die
Praxis der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft
(FSF)
Ursula Arbeiter LAN-Partys - Spiel ohne
Grenzen?
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ajs-informationen II/2002: Kinderrechte sichern
Artikel
Gerhard Fieseler Verfahrenspflegschaft
- parteiliche Vertretung der Kindesinteressen
Gerhard Fieseler
plädiert in seinem Artikel für die Verfahrenspflegschaft zur Unterstützung von
Kindern in gerichtlichen Verfahren. Er reflektiert Fragen und Probleme, die in
Zusammenhang mit diesem neuen Tätigkeitsfeld auftreten, wie z.B. die
Ausbildungsstandards, die mögliche Instrumentalisierung der
Verfahrenspflegschaft oder das Verhältnis zwischen Kind und
Verfahrenspfleger/in.
Wollen Sie den Artikel von Gerhard Fieseler drucken?
Weitere
Artikel
Claudia Harmann-Kurz Erziehung durch Demokratie
statt Erziehung zur Demokratie
Petra Adolph "Auf mich
kommt es an!"
Die Rechte des Kindes in der
Schule Resolution der Konferenz von Luxemburg, 13. - 15. September
2001
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ajs-informationen I/2002: Gender Mainstreaming
Artikel
Sabine Brommer Neue Perspektiven in der
Geschlechterpolitik?
Sabine Brommer gibt in ihrem Beitrag einen
Überblick über die politischen Wurzeln, die Zielsetzung und politische Bedeutung
sowie über rechtliche Grundlagen von Gender Mainstreaming. Sie geht außerdem
darauf ein, wie die Gender-Mainstreaming-Strategie in der Jugendhilfe umgesetzt
werden könnte.
Wollen Sie den Artikel von Sabine Brommer drucken?
Weitere Artikel
Olaf
Jantz Gender Mainstreaming - Neue Chancen für die
Jungenarbeit?
Gerrit Kaschuba/Helga Huber Gender
Mainstreaming - Chance oder Risiko für die Mädchenarbeit?
Gunter
Neubauer Gestaltung der JungenArbeit unter Gender Mainstreaming
-Aspekten
Ulrike Sammet Gender Mainstreaming - Endlich
Auftrieb für die Mädchenarbeit?
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ajs-informationen IV/2001: Soziale Stadtentwicklung
Artikel
Ralf Zimmer-Hegmann Integrierte und
partizipative Ansätze der Stadtteilerneuerung
Ralf Zimmer-Hegmann
schildert in seinem Beitrag vor dem Hintergrund nordrhein-westfälischer
Erfahrungen innovative Ansätze in der Stadtentwicklungspolitik, die auf eine
gänzlich neue Aufgabenverteilung und auf ein neues Rollenverständnis zwischen
Staat, Politik und Verwaltung auf der einen und Bürgerinnen und Bürgern auf der
anderen Seite verweisen. Die Abgabe von Macht und Kontrolle auf Verwaltungsseite
ermöglicht eine neue Kooperationskultur in dezentral angesiedelten
Stadtteilbüros, die mit Planer/innen und Sozialarbeiter/innen besetzt
sind.
Wollen Sie den Artikel von Ralf Zimmer-Hegmann drucken?
Weitere Artikel
Jutta
Goltz Sozialraumanalyse mit Aussiedler(jugendliche)n als methodischer
Zugang zur Quartiersentwicklung
Heike
Dederer Sozialverträgliche Planung in der Stadt
Karlsruhe
Karl-Heinz Behr, Susanne Heynen Kinder(rechte)
in der Stadtplanung
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