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Macht und Ohnmacht in der Pädagogik
Ein Spiel mit Regeln

Macht und Ohnmacht sind zwei Seiten einer Medaille. Für Erziehende ist Pädagogik von zwei Polen begrenzt – von der Macht, wenn diese zu Gewalt, Grenzverletzungen und Kränkungen gegenüber Kindern und Jugendlichen führt, und der Ohnmacht, wenn sie nicht mehr weiter wissen, sich nicht "durchsetzen" können. Auch Kinder und Jugendliche untereinander agieren mit Regeln und Ritualen, wenn es um Über- oder Unterlegenheit geht.

Macht ist im pädagogischen Feld permanent präsent – drückt sich aus in Strukturen, Konflikten, Auseinandersetzungen und Gewalt. Sie bleibt latent, solange sich alle an die Regeln halten. Sie wird manifest, wenn es um Durchsetzung oder Aushebelung der Regeln geht. Hier beginnt oft auch die Ohnmacht. Bei einer Reflexion über Macht und Ohnmacht stellen sich die Fragen: Wie kann die Ausübung von Macht in die pädagogische Auseinandersetzung integriert werden? Nach welchen Regeln läuft das Spiel um Macht und Ohnmacht?

Wie kann die Macht von Kindern und Jugendlichen in solchen Auseinandersetzungen konstruktiv genutzt werden? Was lernen sie dabei für ihre Selbstbestimmung? Wie kann reflektierte Machtausübung Kindern und Jugendlichen – und hier insbesondere benachteiligten – zu guten Lebensperspektiven verhelfen? Wie können sie für die Zukunft "ermächtigt" werden?

Diese Reflexion wollen wir mit unserer Jahrestagung unterstützen!

Das Präsidium und die Geschäftsstelle der Aktion Jugendschutz laden Sie herzlich dazu ein!

Vormittags

  • Ist Erziehung ohne Zwang und ohne Gewalt möglich?
    Prof. Dr. Klaus Wolf
    Universität Siegen
  • Wer darf mit wem was warum machen? Macht und Ohnmacht aus der Perspektive jugendlicher InteraktionssystemeProf. Dr. Cornelia Helfferich
    Evang. Fachhochschule Freiburg

Zwischenspiel

  • Improvisationen zum Tagungsthema
    Wilde Bühne e.V., Stuttgart

Nachmittags

  • Mit Respekt und Konsequenz! Elemente gewaltpräventiver Organisationsentwicklung
    Andreas Schrenk, Einrichtungsleiter St. Augustinusheim, Ettlingen
    Fritz Sperth, Schulleiter Hauptschule Innenstadt, Tübingen 

  • Und wenn´s halt doch passiert…?
    Ergebnisse eines institutionellen Lernprozesses zum Thema „Fehlverhalten pädagogischer Fachkräfte“ und Vorstellung der entwickelten Instrumentarien
    Claudia Obele, Evang. Jugendhilfe Hochdorf, Vorstandsvorsitzende
    Michael Rütsche, Evang. Jugendhilfe Hochdorf, Fachleiter

  • Wissen ist Macht! Strategien gegen Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen
    Prof. Dr. Nadia Kutscher, Kath. Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Aachen
    Thomas Heckner, Leiter der Flex-Fernschule, Breisach-Oberrimsingen

  • Empowerment – Potenziale von Jugendlichen stärken!
    Zwei Ansätze, die sich ergänzen: Positive Peer Culture und Service-Learning
    Prof. Dr. Gerhard Veith mit Student/innen, Kath. Fachhochschule Freiburg

Zum Programm (300 KB)


 


 

+++ News +++

Presse-Erklärungen zur Jahrestagung

 






 

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