Kontaktbüro Gewaltprävention
Um die Arbeit der Schule rund um das Thema Gewalt zu koordinieren,
potentielle Partner zu vernetzen und Synergieeffekte zu provozieren, hat das
Kultusministerium seit September 2000 ein "Kontaktbüro Gewaltprävention"
eingerichtet.
Hier finden Sie:
- Informationen zu Maßnahmen zur Gewaltprävention
- Hilfen bei schulischen Problemen
- Ideen zur Erstellung ihres Schulcurriculums zum sozialen Lernen
- erprobte gewaltpräventive Projekte
- Kooperationspartner für schulische gewaltpräventive Projekte
- zahlreiche Literatur - und Filmtipps, sowie interessante Links
Kontakt: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Referat
32 Postfach 10 34 42, 70029 Stuttgart
Ursula Miola,
(07 11) 2 79-29 13 Beate Hille, (07 11) 2 79-29 12
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Konflikt-KULTUR - Soziale Kompetenz und Prävention
Das Fortbildungsprogramm Konflikt-Kultur wurde von Thomas Grüner und Franz
Hilt gemeinsam entwickelt und wird vom Referat Kinder- und Jugendschutz des
Fachverbandes für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V.
(AGJ) in Kooperation mit Thomas Grüner angeboten. Mit den Methoden des
Fortbildungsprogramms Konflikt-Kultur möchten wir alle, die mit Kindern und
Jugendlichen arbeiten, insbesondere jedoch Lehrerinnen und Lehrer, in ihrem
oft anstrengenden Alltag unterstützen.
Das Konzept Konflikt-KULTUR zum Download (220 KB) Grafische Übersicht zu Konflikt-KULTUR zum Download (100
KB)
Kontakt und Information:
AGJ Franz Hilt (Dipl.-Sozialarbeiter) Oberau 21 79102
Freiburg Tel.: (07 61)2 18 07 42 jugendschutz@agj-freiburg.de |
Institut für Konfliktkultur Thomas Grüner
(Dipl.-Psych.) Reichsgrafenstr. 2 79102 Freiburg Tel.: (07 61) 2
92 19 43 gruener.t@gmx.de |
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Die Aktions-Box - Unterrichtsmaterial zur Stärkung der Persönlichkeit
Der positive Umgang zwischen den Schülerinnen und Schüler und den kleinen
Gruppierungen innerhalb einer Klasse, kann durch den gezielten Einsatz
verschiedener Übungen gestärkt werden. Dazu gibt es nun ein "gesammeltes Werk".
Viele Einsatzbilder, gute Anleitungen und das passende Material - komplett in
der KLASSE.Aktions-Box.
Enwickelt von:
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Andreas Schumschal Koordinationsstelle Prävention beim
Landratsamt Ostalbkreis Dipl.Soz.Arb.(FH) |
Reiner Peth Leiter eines Jugend- und
Nachbarschaftszentrums Dipl. Sozialpädagoge (FH)
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Vertrieb xm - Agentur und Verlag Tel. (0 73 66) 92 20-63 Fax (0 73 66)
92 20-64 info@xm-agentur.de
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Forschungsprojekt "Kinder- und Jugenddelinquenz im Spannungsfeld formeller und informeller Reaktionen insbesondere der Jugendhilfe"
Am Institut für Sozialpädagogik der Technischen Universität (TU) Berlin wurde
unter Leitung von Prof. Dr. jur Johannes Münder ein dreijähriges, von der
VW-Stiftung finanziertes Forschungsprojekt zu o.g. Thematik abgschlossen. Im
Schwerpunkt befasste sich das Forschungsprojekt mit dem formellen und
informellen Umgang vornehmlich der Jugendhilfe (z.T. aber auch der Polizei) mit
dem delinquenten Verhalten von strafunmündigen Kindern. Sofern es im zeitlichen
Rahmend des Forschungsprojekts möglich war, wurde auch untersucht, wie der
Umgang ist, wenn Kinder der Untersuchungsgruppe die Strafmündigkeitsgrenze
überschreiten und erneut straffällig werden. Eine Kurzfassung
der Untersuchungsergebnisse finden Sie hier. In der Zeitschrift
"Jugendhilfe" (Dez. 2002) finden Sie einen Artikel von Gabriele Bindel-Kögel:
"Delinquentes Verhalten von Kindern und Jugendlichen und Aufgabenwahrnehmung der
Fachkräfte des Jugendamtes". Eine Veröffentlichung der Gesamtergebnisse wird im
Laufe dieses Jahres im LIT-Verlag erfolgen.
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Literaturliste Gewaltprävention/Konfliktschlichtung
Deutsches Jugendinstitut (Hg.): Wider die Ratlosigkeit im Umgang mit
Kinderdelinquenz.Präventive Ansätze und Konzepte. Eigenverlag, München
2000 Vieles ist möglich im Feld Tertiärprävention mit nicht-strafmündigen
Kindern! Berichtet wird über vielfältige Praxiserfahrungen, differenziert nach
Arbeitsfeld und Alter der Zielgruppe. Schwierigkeiten werden dabei nicht
verheimlicht. Ob in Familie, Schulklasse oder im sozialen Brennpunkt, als
Einzelfallhilfe oder im Netzwerk - die Bandbreite präventiver Ansätze und
Konzepte ist aktuell, informativ und wirkt mutmachend.
Drew, Naomi:
Kinder lernen zusammen streiten und gemeinsam arbeiten. Verlag an der
Ruhr, Mülheim 2000 Zwar wird hier der Friedensbegriff etwas "dick"
aufgetragen und Konflikte werden eher unter der Lösungs- bzw.
Vermeidungsperspektive gesehen. Trotz dieser Einseitigkeit gibt der Versuch, den
mediativen "win-win-Ansatz" auf Kinder zu übertragen - und dabei die Schritte
Einzelne/r - Gruppe - Welt zu gehen, gute Impulse für Erzieher/innen (für Schule
und Gruppenarbeit) und Eltern.
Faller, Kurt / Kerntke, Wilfried /
Wackmann, Maria: Konflikte selber lösen. Mediation für Schule und
Jugendarbeit. Das Streit-Schlichter-Programm. Verlag an der Ruhr,
Mülheim 1996 Für das, um was es eigentlich geht, ist dieser Klassiker mit
seinen 200 Seiten erstaunlich knapp. Eine kompakte Übersicht über einen
Streitschlichtungs-Konzept, mit allen dazugehörigen Bausteinen und eben soviel
Hintergrund, wie nötig. Geschlechterdifferenzierung und Interkulturelles Lernen
sind zumindest angerissen. Voll von Übungen ist dieses Arbeitsbuch eine
praktische Hilfe für den pädagogischen Alltag.
Haumersen, Petra / Liebe,
Frank: Multikulti. Konflikte konstruktiv. Trainingshandbuch Mediation in der
interkulturellen Arbeit. Verlag an der Ruhr, Mülheim 1999 Einführend
werden die Prinzipien von Mediation prägnant und überschaubar zusammen gefasst:
die unterstützte Suche nach einer beide zufrieden stellende Lösung. Als das
Besondere interkultureller Mediation wird die notwendige Auseinandersetzung über
unterschiedliche kulturelle Werte herausgestellt - ein Experiment! Der
Such-Charakter kommt auch in der Haltung der Autor/innen zum Ausdruck. Ein
spannender, informativer und gewinnbringender Beitrag zu mehr interkultureller
Kompetenz.
Schubarth, Wilfried: Gewaltprävention in Schule und
Jugendhilfe. Theoretische Grundlagen, Empirische Ergebnisse, Praxismodelle.
Luchterhand, Neuwied 2000 Eine ausführliche und theoretisch fundierte
Übersicht über Erklärungsansätze von Gewalt und Aggression. Bis auf die
fehlende Differenzierung von Aggression und Aggressivität eine wertvoller
Brückenschlag von Theorie zur Praxis! Wissenschaftliche Gewaltforschung ist gut
verständlich aufbereitet und für Prävention zugänglich gemacht. Wertvolle
Impulse für die Praxis in Schule und Jugendarbeit - u.a. deshalb, weil auch auf
die notwendigen institutionellen Rahmenbedingungen hingewiesen
wird.
Schwabe, Matthias: Eskalation und De-Eskalation in Einrichtungen
der Jugendhilfe. Konstruktiver Umgang mit Aggression und Gewalt.
IGFH-Eigenverlag, Frankfurt 2000 In 2. deutlich erweiterter und
überarbeiteter Auflage berichtet der Autor, selbst ehemaliger Leiter einer
Erziehungshilfe-Einrichtung, von praktizierbaren Ansätzen in Prävention und
Intervention - auf der Suche nach "einer guten Streit - und Aggressionskultur".
Fundiert, praxisnah, mit vielen gut nachvollziehbaren Beispielen. Unbedingt
empfehlenswert!
Literaturliste als PDF (50 KB)
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| +++ News +++ |
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DU KANNST ENTSCHEIDEN Präventionskampagne gegen Vernachlässigung von und Gewalt gegen Kinder
Informationen, Unterstützung und didaktisches Material finden Sie hier
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Das Online-Handbuch Gewaltprävention in der Grundschule
herausgegeben von Günther Gugel, Institut für Friedenspädagogik
Tübingen, finden Sie hier
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Landespräventionsrat NRW: Kommunale Kriminalprävention
Dieser Leitfaden zur Planung , Durchführung und Evaluation
kriminalpräventiver Projekte (Dezember 2004) unterstützt auf sehr konstruktive
Weise die Forderung, dass künftig nur noch evaluierte Projekte öffentlich
gefördert werden sollen. Er ist nicht nur für kriminal- sondern auch für
gewaltpräventive Projekte nützlich.
Bezug: Landespräventionsrat NRW Postfach 103452, 40025
Düsseldorf
Zum Download (2 MB)
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