Mobbing – Schikane unter Kinder und Jugendlichen Strategien zu Prävention und Intervention
20. Mai 2010, Ulm
Mobbing – das systematisch wiederholte Schikanieren von Einzelnen über einen
längeren Zeitraum – tritt vor allem in Gemeinschaften auf, aus denen Kinder und
Jugendliche nicht so einfach "fliehen" können. Dazu gehören auch pädagogische
Arbeitsfelder wie Ausbildungseinrichtungen, Heime, Horte und Schulen. Das
Phänomen ist nicht neu. Neu sind Erkenntnisse zu Ausmaß, Folgen und
Interventionsmöglichkeiten.
Die Tagung stellt aktuelle Ergebnisse der Mobbing-Forschung dar und gibt
Einblicke in unterschiedliche Präventions- und Interventionskonzepte. Sie wird
in Kooperation mit der AGJ, Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der
Erzdiözese Freiburg e.V., durchgeführt.
Zum Programm (150 KB)
Informationen: Lothar
Wegner, Tel. (07 11) 2 37 37 14
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Weiterbildung zum Jungenarbeiter Geschlechterbewusstes pädagogisches Handeln in der Arbeit mit Jungen
Februar 2010 bis Dezember 2010 in Karlsruhe und
Stuttgart
In Kooperation mit dem Paritätischen Jugendwerk (pjw), der LAG Jungenarbeit
sowie dem KVJS und der Akademie der Jugendarbeit bieten wir ab Herbst diese
berufsbegleitende Weiterbildung erstmals in Baden-Württemberg an.
In sieben Bausteinen werden vermittelt
- genderbezogenes Wissen (Doing-Gender-Prozesse; Machtverteilungen)
- genderbezogene Praxiskompetenz (Methoden) und
- genderbezogene Selbstkomepetenz (Reflexion, Entstereotypisierung).
Neben den zweitägigen Seminarblöcken entwickelt jeder Teilnehmer ein
Praxisprojekt, führt es während der Weiterbildung durch und reflektiert es in
der Gruppe. Darüber hinaus gehört ein Literaturstudium zu den Anforderungen. Am
Ende erhält jeder Teilnehmer ein von o.g. Koop-Partnern unterzeichnetes
Zertifikat. Kosten: 800,- € zzgl. Bücher und ggf. Übernachtungskosten. Der Ort
der Seminare wechselt zwischen Stuttgart und Karlsruhe.
Information:
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Gegen sexuelle Gewalt Behandlung von jugendlichen sexuellen Misshandlern aus dem ambulanten und stationären Bereich
Dreiteilige Seminarreihe (Neuauflage), Telekomhaus
Stuttgart
4.-6. November 2009, 27.-29. Januar 2010, 10.-12. März
2010
Diese Fortbildung will für Fachkräfte, die in ihrem Arbeitsfeld erleben, dass
Jugendliche andere Jugendliche sexuell belästigen oder misshandeln, ein
schlüssiges Handlungskonzept für die ambulante Gruppenarbeit sowie das Training
dazu anbieten.
Viele Jungen, die ambulante Angebote durchlaufen haben, verbessern ihre
Chancen deutlich, nicht wieder rückfällig zu werden. Dies ist ein wichtiges Ziel
– auch im Sinne des Opferschutzes. Zielgruppe sind Schulsozialarbeiter/innen,
Mitarbeiter/innen von Beratungsstellen, der Jugendarbeit, der Bewährungshilfe
und der Behindertenhilfe.
Der Trainingskurs besteht aus drei zusammenhängenden Teilen, die nur
im Gesamten gebucht werden können.
Referenten:
- Dr. Reiner Blinkle, Maria Berg, Gammertingen
- Urban Spöttle-Krust, Anlaufstelle gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch,
Waiblingen
Zum Programm
(305 KB)
Information: Bernhild Manske-Herlyn, Tel. (07 11) 2 37 37 13
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Gangsta-Rap trifft Pädagogik Jugendkultur zwischen Rebellion, Gewalt und Kommerz
Auf Erwachsene wirken Videos und Musik aus der Gangsta-Rap-Szene meist
schaurig, abstoßend und angsteinflößend. Viele Jugendliche dagegen finden die
gewaltverherrlichenden und sexistischen Texte faszinierend.
Über 100 Pädagogen aus Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule setzten
sich am 21. Oktober 2008 auf der Tagung der Aktion Jugendschutz (ajs)
mit Hip Hop und Gangsta-Rap auseinander. Sie erlebten wie vielschichtig das
Thema ist und nahmen Anregungen für ihre Praxis mit.
Downloadangebote zur Tagung
Information: Ursula Arbeiter, Tel. (07 11) 2 37 37 15 Lothar Wegner, Tel. (07 11)
2 37 37 14
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Handlungsfähig bleiben
Ein Trainingsprogramm für Mitarbeiter/innen der Erziehungshilfen (In-house).
Ziel es ist, das fachliche Handeln in Einrichtungen zu stärken, sodass
Mitarbeiter/innen und Teams sicherer werden in der Prävention von und
Intervention bei Gewalt.
Das Programm besteht aus sechs Bausteinen, die aufeinander abgestimmt sind.
Sie können je nach Bedarf auch einzeln gebucht werden. Schwerpunkte der
einzelnen Bausteine sind: mediative und konfrontative Konfliktregelung,
Deeskalation, Teamentwicklung, interkulturelle Konfliktkompetenz und
Medienkompetenz.
Mehr Informationen zu den Inhalten und Modalitäten finden Sie hier. (64
KB)
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