Suchtprävention & Jugendschutz auf kommunaler Ebene - Kommunale Projekte zur Suchtprävention
10% der 14- und 15-Jährigen und 15% der 16- bis 17-Jährigen trinken
regelmäßig Alcopops. Alkoholexzesse („binge-drinking“) haben stark zugenommen
unter Jugendlichen – auch bei Mädchen zeigt sich ein Trend nach oben. Das
Trinken bis zum Umfallen oder gar bis zur Krankenhausreife häuft sich. 7%
der 12-Jährigen rauchen bereits regelmäßig. Das sind alarmierende Fakten.
Demgegenüber steht das Jugendschutzgesetz, das den Konsum alkoholischer Getränke
erst ab 16 Jahren, den von Spirituosen und spirituosenhaltigen Mixgetränken nur
Volljährigen gestattet. Rauchen dürfen erst über 16-Jährige. Entsprechend dieser
Altersgrenzen gilt ein Abgabeverbot von Tabak und Alkohol!
Doch das Jugendschutzgesetz wird häufig ignoriert: aus Furcht vor
Umsatzeinbußen, aus Nachlässigkeit, aus Unkenntnis. Kinder und Jugendliche
erhalten problemlos Alkohol und Zigaretten.
Die Aktion Jugendschutz hat im Rahmen einer Tagung am 3. Februar 2004
Projekte aus den Landkreisen Emmendingen, Karlsruhe und Ostalbkreis vorgestellt,
die Suchtprävention und Jugendschutz nachhaltig ins Bewusstsein der
Öffentlichkeit rücken und Aktionen initiieren. Viele der vorgestellten Ideen
laden zur Nachahmung ein.
Die Tagung wurde in Kooperation mit dem Städte-, Gemeinde- und Landkreistag
Baden-Württemberg durchgeführt.
Programm zum
Download
Informationen zur Tagung und den Ergebnissen finden
Sie hier.
Information: Barbara Tilke, Tel.: 07 11/2 37 37 19 Silvia Görlich, Tel.: 07
11/2 37 37 20
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