Aktion Jugendschutz Aktuell

Das Projekt "Schulen stark machen gegen Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten (4S)" richtet sich an alle Schulen in Baden-Württemberg. Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter/-innen und Beratungsfachkräfte, die im schulischen Rahmen tätig sind, können sich fortbilden, um ihre Kompetenz als Ansprechpersonen für Jugendliche zu stärken.

Partizipation von Kindern und Jugendlichen

war das Thema unserer Jahrestagung am 15. Mai. Downloads zur Tagung finden Sie hier

Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik

versteht sich als Forum von Fachkräften aus den Bereichen Soziale Arbeit, Schule, Bildung/Weiterbildung, Hochschule, die sich einer rassismuskritischen Migrationspädagogik verpflichtet fühlen.
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Medienscouts in der Jugendhilfe

Seit 2011 führt die ajs dieses Peer-to-Peer-Angebot in Kooperation mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg durch. Es ist ein Beitrag zur Förderung von Medienkompetenz und zur Gewaltprävention. Mehr Informationen

Medienpädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe

Fachtagung am 1. Oktober 2014 in Stuttgart
in Kooperation mit der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) Baden-Württemberg

Der 14. Kinder- und Jugendbericht stellt die zunehmende Mediatisierung aller gesellschaftlichen Bereiche als eine zentrale Herausforderung des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen dar. Dies gilt gleichermaßen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Themen wie die sinnvolle Begleitung von Kindern und Jugendlichen bei der Mediennutzung, die Vermeidung von Ungleichheiten bei der medialen Teilhabe sowie die selbstbestimmte Verfügbarkeit über die eigenen Daten müssen über die pädagogischen Konzepte und organisatorischen Bedingungen in den Angeboten angegangen und implementiert werden.

Mit der Tagung möchten wir insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Leitungsebenen von Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung ansprechen. Darüber hinaus laden wir alle Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und Interessierte dazu ein, sich bei der Tagung mit Expertinnen und Experten zu diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen.

Zum Programm, zur Anmeldung (bis 17. Sept. 2014)

Konfrontation in der Pädagogik

4. Dezember 2014, Stuttgart

Der konfrontative Ansatz in der Pädagogik galt als erfolgreich und war zugleich immer umstritten. Einige Fachkräfte bewerteten ihn als zielführend, andere lehnten ihn ab, nahmen ihn wahr als „anschreien und fertigmachen“. Mit dem Arbeitsprinzip „beharrlich Verantwortung zurückgeben“ bewegen sich aktuelle Entwürfe weg von der Defizit- hin zur Lösungsorientierung. In der Gruppen- wie auch in der Einzelarbeit geht es um Beziehungsaufbau, um die Lösung individueller Probleme, um Anerkennung von Grundbedürfnissen und um die Entwicklung von Zukunfts-Perspektiven (RAP).

Einmal mehr stellen sich Fragen nach der Qualität der Umsetzung: Wie müssen Fachkräfte ausgebildet sein, um diesen Ansatz glaubwürdig und zugleich menschenwürdig umzusetzen? Wie sind in der Arbeitsbeziehung „Nähe und Distanz“ auszubalancieren? Wie wird Macht ausgeübt? In welche flankierenden Angebote muss Konfrontation eingebettet sein, damit sie tatsächlich hilfreich und entwicklungsfördernd wirken kann?

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen und laden Sie herzlich ein!

Zum Programm, zur Anmeldung (bis 12. November 2014)

Weiterbildung zum Jungenarbeiter
Geschlechterbewusstes pädagogisches
Handeln in der Arbeit mit Jungen

Am 9. Dezember 2014 startet bereits der fünfte Durchgang der über die Landesgrenzen Baden-Württembergs hinaus bekannten und anerkannten einjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung zum Jungenarbeiter

Die Weiterbildung, die auch von der ajs Baden-Württemberg mitgetragen wird, richtet sich an Fachkräfte, die im schulischen, außerschulischen oder Ausbildungsbereich mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten. Erneut ist es gelungen, renommierte Gastreferentinnen und -referenten zu gewinnen, die in einzelnen der sieben zwei- bis dreitägigen Module ihre Fachkenntnisse zu Grundlagen der Jungenarbeit und Jungengesundheit, zu Konstruktion und Vielfalt von Geschlecht, zu Intersektionalität, Transkulturalität und anderen Kernthemen geschlechterbewusster Arbeit praxisorientiert weitergeben.

Zum Programm

Informationen zu den Inhalten der Weiterbildung und Bewerbungsunterlagen erhalten Sie bei der LAG Jungenarbeit Baden-Württemberberg e.V.

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