Aktion Jugendschutz Aktuell

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Medienpädagogische Fortbildung für die SPFH

Aktuelle Angebote - auch Inhouse - finden Sie hier

Demokratiezentrum Baden-Württemberg Noch Plätze frei!

In der Ausbildung zur systemischen Beraterin / zum systemischen Berater in der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus und GMF. Mehr Informationen

Neue Broschüre des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg

... mit den Adressen von Beratungsstellen, Initiativen und Anwälten sowie politischen Institutionen als Handreichung für die praktische Beratung und Begleitung von Flüchtlingen. Zum Download

Praxisdialog Jugendgerechte Kommune

Der Dialog bietet eine Plattform für gelungene Beispiele, die junge Perspektiven vor Ort berücksichtigen. Zum Praxisdialog

Zwangsverheiratung geht uns alle an!

Möglichkeiten der Prävention und Intervention, mehr Informationen

Onlineangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

 

 

Informationen zum Thema sexuelle und reproduktive Gesundheit für Migrantinnen und Migranten, die noch nicht lange in Deutschland leben.
Nutzungshinweise und Informationen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Medien: Macht - Gewalt - Kultur?
Jahrestagung der ajs am 27. Juni 2017

Einen einfachen Ursache-Wirkungs-zusammenhang zwischen medialen Gewaltdarstellungen und Gewalt(handeln) in der Realität gibt es nicht. Doch Medien sind nicht wirkungslos und das individuelle reale Umfeld hat entscheidenden Einfluss auf die Verarbeitung medialer Gewalt. Und unser mediales wie reales Umfeld verändert sich:

Die Bedeutung von (Bewegt) Bildern ist immens gestiegen. Realistische und detailgetreue Gewaltdarstellungen in populären Serien, unzählige Videos von realer Gewalt auf der Timeline von Facebook oder bei YouTube.

Herabwürdigung oder Verunglimpfung Andersdenkender zeigen das Fehlen einer Kultur der Auseinandersetzung. Und: „Hate-Speech“ hat nichts mit dem Grundrecht der freien Meinungsäußerung zu tun und kann nicht als „normale“ Umgangsform im Netz hingenommen werden.

Die skizzierten medialen Entwicklungen stellen den Kinder- und Jugendschutz vor neue Fragen hinsichtlich der Wirkung von Medien. Denn Menschenfeinde und Extremisten aus aller Welt kennen die Kommunikationsgewohnheiten und popkulturellen Codes der Heranwachsenden genau und sprechen sie exakt mit diesen Mitteln an, zu Propagandazwecken und zur Rekrutierung.

Mehr denn je ist Bildlesekompetenz, sind Kritik- und Reflexionsvermögen seitens der Mediennutzer gefragt. Ebenso gilt es, adäquate Konzepte zu entwickeln, die medienpädagogische und politische Bildung miteinander verbinden.

Zum Programm, Programmansicht in Einzelseiten, zur Anmeldung

Die Tagung findet in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen statt.

ajs Medienscouts Jugendhilfe
Letzter Projektplatz frei!

Seit 2015 führt die Aktion Jugendschutz das Angebot ajs Medienscouts Jugendhilfe in Kooperation und mit finanzieller Unterstützung durch die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) durch.

Das Angebot richtet sich an Einrichtungen, die in Baden-Württemberg Hilfen zur Erziehung anbieten und medienpädagogische Themen bearbeiten möchten. Es umfasst in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren medienpädagogische In-House-Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schulungen jugendlicher Medienscouts, die im Anschluss Peer-Projekte für andere Kinder und Jugendliche durchführen.

Für einen Start der ajs Medienscouts Jugendhilfe in 2017 können wir noch eine Einrichtung in unser Angebot aufnehmen. Interessierte Einrichtungen bitten wir umgehend mit uns in Kontakt zu treten, denn die Durchführung der Maßnahmen soll im Herbst 2017 beginnen.

Mehr Informationen

Kontakt und Beratung Henrik Blaich, Tel. (07 11) 2 37 37 18

Zwangsheirat geht uns alle an! Regionalfachtage in Karlsruhe

  • Prävention und Hilfen in Krisen Fachtag am 9.5.2017
  • Handlungsfähig sein durch interkulturelle Kompetenz 11.07.20107

Zwangsverheiratung beeinträchtigt Betroffene massiv in ihrer Selbstbestimmung und Lebensplanung. Mehrheitlich handelt es sich bei den Betroffenen um Mädchen und junge Frauen. Der Regionalfachtag im Mai möchte einerseits auf die Not der jungen Frauen aufmerksam machen und andererseits Möglichkeiten der Prävention sowie professionellen Intervention vorstellen. Zum Programm, zur Anmeldung

Das interkulturelle Sensibilisierungstraining im Juli bietet die Möglichkeit, praxisnah ein Gespür für Handlungsmöglichkeiten bis hin zur Einleitung von Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Große Chancen liegen darin, auch im Krisenfall kommunikations- und damit handlungsfähig zu bleiben. Dafür sind interkulturelle Kompetenzen unabdingbar. Zum Programm, zur Anmeldung

Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden, sie bauen jedoch aufeinander auf.

Jugendarbeit in radikalen Zeiten
Jugendliche stärken - Abwertungen begegnen

Tagung 17. Mai 2017, Mannheim

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Die gesamte Gesellschaft steht derzeit unter Spannung aufgrund einer neuen kulturell-identitären Konfliktlinie, die sich im öffentlichen wie privaten Bereich polarisierend auswirkt. Ein Kennzeichnen vieler Auseinandersetzungen sind gruppenbezogene Abwertungen.

Darauf zu reagieren, Position zu beziehen und sich aktiv für die Menschen- und Grundrechte einzusetzen, ist eine der wichtigsten Aufgaben für die schulische und außerschulische Jugend- und Bildungsarbeit.  Es gilt, junge Menschen zu bestärken, sich gegen abwertende Einstellungen einzusetzen und sie zu Perspektivenvielfalt anzuregen.

Ein Tagungs-Angebot der Akademie der Jugendarbeit in Kooperation mit weiteren Institutionen.

Programm und Anmeldemöglichkeit

Rangeln und Raufen
Faires Kämpfen in Jugendarbeit und Schule

Seminar vom 15. - 16. Mai 2017
Sportschule Schöneck, Karlsruhe

Spielerisches Kämpfen macht vielen Mädchen und Jungen nicht nur großen Spaß, es fördert auch ihre psychosoziale Entwicklung. Pädagogische Fachkräfte machen mit dem entsprechenden Ansatz nicht nur ein – häufig gefordertes – Bewegungsangebot: Kräfte-Messen oder Rangeln ist zudem eine sinnvolle Ergänzung der ansonsten eher gesprächs- und wortlastigen Gewaltprävention.

Zusammen mit dem Landessportverband (LSV) und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) Landesjugendamt bieten wir dieses Seminar an. Es richtet sich an pädagogische Fachkräfte in Jugendhilfe und Schule, die selbst Spaß an Bewegung und spielerischem Kämpfen haben. Ziel ist es, diesen Ansatz reflektiert in eine (gewalt)präventive Pädagogik zu integrieren.

Seminarleitung: Dr. Wolfgang Beudels, Silke Mundigl

Informationen: Lothar Wegner, Tel. (07 11) 2 37 37 14

Zum Programm, zur Anmeldung 

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