Aktion Jugendschutz Aktuell

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Medienpädagogische Fortbildung für die SPFH

Aktuelle Angebote - auch Inhouse - finden Sie hier

Demokratiezentrum Baden-Württemberg: Meldestelle gegen Hetze im Netz ab Mitte Juli

Neue Broschüre des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg

... mit den Adressen von Beratungsstellen, Initiativen und Anwälten sowie politischen Institutionen als Handreichung für die praktische Beratung und Begleitung von Flüchtlingen. Zum Download

Praxisdialog Jugendgerechte Kommune

Der Dialog bietet eine Plattform für gelungene Beispiele, die junge Perspektiven vor Ort berücksichtigen. Zum Praxisdialog

Zwangsverheiratung geht uns alle an!

Möglichkeiten der Prävention und Intervention, mehr Informationen

Onlineangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

 

 

Informationen zum Thema sexuelle und reproduktive Gesundheit für Migrantinnen und Migranten, die noch nicht lange in Deutschland leben.
Nutzungshinweise und Informationen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Wie umgehen mit Konflikten im Netz?

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte
am 25. Juli 2017 in Karlsruhe

Die didaktische Handreichung „Wie umgehen mit Konflikten im Netz? – Methodenideen für die pädagogische Praxis“ des WI-JHW ist die Grundlage für diese Fortbildung. Es werden Anregungen und Empfehlungen für pädagogische Fachkräfte aufgezeigt, die mit Jugendlichen zu diesem Thema arbeiten wollen.

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Die Methoden zielen darauf ab, über Konflikte im Netz aufzuklären und Auswege aus derartigen Situationen zu entwickeln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können die Methoden im Rahmen der Fortbildung erproben und Einsatzmöglichkeiten reflektieren.

Daneben vermittelt die Fortbildung grundlegende Informationen zum Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen sowie Hintergrundwissen zu Konflikten und Mobbing im Netz. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Auseinandersetzung mit dem psychologischen Phänomen des „Victim Blaming“ und der damit verbundene Frage, wie vermieden werden kann, dass die Opfer von eskalierenden Konfliktsituationen als „selbst Schuld“ erachtet werden.

Eine Veranstaltung der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg (ajs) und des Wissenschaftlichen Instituts des Jugendhilfswerk Freiburg e.V. (WI-JHW).

Informationen: Henrik Blaich, Tel. (07 11) 2 37 37 18

Zum Programm, zur Anmeldung

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Now We're Talking – Fachtag und Basisqualifizierungen

Fachtag am 7. Juli 2017, Hospitalhof Stuttgart

Folgen rassistischer Diskriminierung sind vielfältig: Ohnmachtsgefühle, Selbstzweifel oder ein vermindertes Selbstwertgefühl. Kulturpädagogische Arbeit mit Jugendlichen bietet einen guten Zugang zu deren Lebensrealitäten und ermöglicht, diese Folgen durch künstlerischen Ausdruck entgegenzuwirken.

Zum Programm des Fachtags am 7. Juli

Der Fachtag ist als Auftakt gedacht für die Fort- und Weiterbildungsreihe
„Now we're talking! Umgang mit Rassismuserfahrungen und Empowermentansätze in Jugendkulturprojekten“. Aktuell dazu diese weiterführende Veranstaltung der ajs

Das landesweite Projekt Interkulturelle Öffnung (IKÖ³) wird in einer Partnerschaft des CJD Bodensee-Oberschwaben mit dem Fachdienst Jugend, Bildung, Migration der BruderhausDiakonie Reutlingen umgesetzt. Weitere Kooperationspartner wie die Akademie der Jugendarbeit, der Landesjugendring, die ajs wirken mit.

Weitere Informationen: www.jugendakademie-bw.de

Empowerment und Umgang mit Rassismuserfahrungen von Jugendlichen

19. - 20. Juli 2017
in Stuttgart-Birkach

Aktuelle wissenschaftliche Studien belegen, dass Jugendliche wenige Möglichkeiten haben, ihre Rassismuserfahrungen zu thematisieren, einzuordnen und zu bearbeiten. Dabei geht es nicht nur um offen rassistische Angriffe und Abwertungen, sondern auch um Formen von subtilem alltäglichem und strukturellem Rassismus. Gleichzeitig sind damit häufig weitere Zuschreibungen verknüpft, wie Geschlecht oder sexuelle Orientierung. Für Jugendliche, ihr Selbstbild und ihren Alltag, ist das sehr belastend. Von Pädagog/-innen werden sie in diesen Erfahrungen oft alleine gelassen.

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Ein Ansatzpunkt für die Pädagogik liegt darin, Fachkräfte für diese Rassismuserfahrungen zu sensibilisieren: Wie können sie im Alltag angemessen auf entsprechende Äußerungen von Jugendlichen reagieren? Wie kann außerschulische Bildungs- und Kulturarbeit Räume für deren Thematisierung schaffen? Wie kann eine Stärkung und der Schutz dieser Jugendlichen in der Praxis realisiert werden?

Erste Projekterfahrungen der rassismuskritischen Jugendkulturarbeit mit Kunst, Tanz, Musik etc. liegen inzwischen vor. Es zeigt sich, dass es in Baden-Württemberg bislang sowohl an verankerten Konzepten fehlt, als auch an Fachpersonen, die mit Formen kultureller Jugendarbeit vertraut sind und gleichzeitig über rassismuskritische Kompetenzen verfügen.

Unser Seminar wird dafür praxisnahe Impulse geben. Wie laden Sie herzlich ein!

Informationen: Lothar Wegner, Tel. (07 11) 2 37 37 14

Zum Programm, zur Anmeldung (bis 28. Juni 2017)

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Resilienzförderung
Ein Grundbaustein für Prävention von sexueller Gewalt

14. Sept., Kirchheim Teck
in Kooperation mit dem Kreisjugendring Esslingen e.V.

Im Rahmen der Tagung werden grundlegende Informationen zum Begriff der Resilienz vermittelt und Ergebnisse von Präventionsstudien über die Wirkung von Resilienz-Förderprogrammen skizziert. Diese Programme fördern alle Mädchen und Jungen, stärken die Kompetenzen der Heranwachsenden und sind auch in der Prävention von sexualisierter Gewalt wirksam. Kinder und Jugendliche gegen sexualisierte Gewalt zu stärken, ist der zweite Schwerpunkt der Veranstaltung. Anregungen für die Praxis werden in den vier Workshops am Nachmittag vertiefend angeboten.

Zum Programm, Kurzinfos zu den Workshopszur Anmeldung

Dran bleiben - Deeskalation und Eskalation

18. - 19. September 2017, Hohenwart-Forum, Pforzheim

Im Umgang mit Regelverletzungen und Gewalt-Eskalation brauchen pädagogische Fachkräfte ein vielfältiges Handlungsrepertoire. Eine angemessene Sprache ist entscheidend für den Verlauf und auch ein wohl dosierter Körpereinsatz kann gefragt sein. Wann sind Deeskalations-Strategien sinnvoll, wann helfen bewusst geführte Eskalation weiter? Den Antworten auf diese Fragen wird sich die Seminargruppe praktisch und theoretisch annähern.

Die Bereitschaft, sich mit individuellen Erfahrungen aktiv in Rollenspielen einzubringen und eigene Persönlichkeitsanteile zu reflektieren, ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme.

Seminarleitung: Frank Müller, Friederike Rapp

Informationen: Lothar Wegner, Tel. (07 11) 2 37 37 14

Zum Programm, zur Anmeldung (bis 18.08.2017)

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