"Vergiss ..., vergiss nie, ..."
Jugendhilfe im Einwanderungsland - ein Handbuch
Ergebnisse aus dem Projekt djela
Das Handbuch ist eine Einladung zur kritischen Reflexion des eigenen Handelns
im Sinne eines Nachdenkens über Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen, über
gewollte und ungewollte Effekte und über die Unmöglichkeit einer einfachen
Praxis.
Nach einigen einführenden Texten diskutiert der Autor, Andreas Foitzik,
kleine Projekte der Interkulturellen Öffnung aus den Bereichen Arbeit mit
Kindern und Jugendlichen, Elternarbeit, Prozesse der Organisations- und
Personalentwicklung sowie regionale Planung und Vernetzung. Leitfrage dabei ist:
Wie können wir Jugendliche in ihrem – auch kulturellen – Anderssein anerkennen,
ohne sie nur unter dieser Perspektive wahrzunehmen?
Bezug (10 € plus Versandkosten) Diakonisches Werk
Württemberg, Abteilung Kinder, Jugend und Familie, Postfach 101151, 70010
Stuttgart, Tel. (07 11) 16 56-228, E-Mail
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Ich bin ich (Video, 30 Min, Medienprojekt Wuppertal 2002)
Ein Video von deutschen und nicht-deutschen Jugendlichen über ihren
interkulturellen Alltag Wuppertal . Sie sind alle Schüler/innen eine Schule.
Sie oder ihre Familien kommen aus Marokko, Polen, Bosnien, der Türkei oder
Deutschland und sie hinterfragen ihre Identität, wo ihre kulturellen Wurzeln
liegen, welchem Land oder welchen Menschen sie sich verbunden fühlen, wie sie
mit Menschen anderer religiöser, nationaler oder ethnischer Herkunft umgehen und
wie man mit ihnen umgeht. Über zwei Monate produzierten neun 18jährige
Schüler/innen verschiedener nationaler und kultureller Herkunft der Gesamtschule
Else Lasker Schüler unter Anleitung einer kurdischen Filmemacherin eine
Videodokumentation über ihren interkulturellen Alltag. Marta (in Polen geboren)
und Fatih (mit 2 Jahren aus der Türkei eingewandert) sind ein interkulturelles
Paar. Für sie (und ihre Familie) ist eine Liebesbeziehung zu einem Moslem kein
Problem. Seine Eltern sind der Meinung, dass er einmal eine türkische Jungfrau
heiraten sollte. Branka (mit 10 Jahren aus dem Bürgerkrieg in Bosnien nach
Deutschland geflüchtet) schätzt Deutschland als offenes Land mit Frieden und
Sicherheit, was ihr breite Entfaltungsmöglichkeiten und kostenlose Bildung
bietet. Iman und Broucha aus Marokko und Algerien tragen selbstbewusst Kopftuch.
Mit 13 Jahren hat Broucha die schwere Entscheidung gefällt, sich und "ihre
Reize" zu verhüllen. Sie ist jetzt stolz auf den Respekt der Männer. Die
deutsche Stefanie kann sich mit den "Deutschen" nicht identifizieren, weil sie
Deutschland oftmals als Spießerland mit unlockeren Menschen ohne Spaß empfindet.
Bezug/Verleih: Medienprojekt Wuppertal, Tel.: 02 02/ 5
63 26 47, E-Mail: borderline@wuppertal.de, www.medienprojekt-wuppertal.de Ausleihe 10,00 €, Kauf 30,00 € (incl.
Textbeilage mit einer Abschrift von allen Dialogen, Interviews und Statements)
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Möglichkeiten und Grenzen in der interkulturellen Jugendbildungs- und Jugendarbeit
Die Ständige Arbeitsgruppe Kommunale Jugendarbeit im Hessischen Landkreistag
und Hessischen Städtetag hat eine Fachtagung zu diesem
Thema veranstaltet. Inzwischen liegt die 78-Seitige Dokumentation vor, die
kostenlos erhältlich ist beim:
Amt für soziale Arbeit z.H. Hildegunde Rech Dotzheimer Str. 99, 65197
Wiesbaden, h.rech@kulturvorort.de
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