Sexual­pädagogik und Prävention von sexualisierter Gewalt

bedeutet

  • Sexualität als positive und lebensbejahende Kraft anzuerkennen
  • Vorurteile und Benachteiligung aufgrund sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität abzubauen
  • individuelle Grenzen wahrzunehmen und zu achten
  • die Prävention von sexualisierter Gewalt

Information und Beratung

Silke Grasmann
Tel. (07 11) 2 37 37 13

Sexualpädagogik begleitet Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg, die eigene Sexualität selbstbestimmt zu leben und als positiven Teil ihrer Persönlichkeit anzuerkennen.

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Im Sinne der sexuellen Bildung  werden alters- und geschlechtergerechte Lernorte gestaltet. Sexualpädagogik vermittelt grundlegendes Wissen zu Sexualität wie auch Verhaltens- und Kommunikationsregeln, die auf gegenseitigen Respekt basieren. Sexualpädagogische Angebote fördern die Selbstkompetenz. Das Verhältnis zum eigenen Körper und die Möglichkeit, Gefühle und Unsicherheiten wahrzunehmen und auszudrücken, sind zentral bei der Entwicklung persönlicher Identität. Selbstbewusste und gut informierte Kinder und Jugendliche haben bessere Chancen, ihre sexuelle Identität und ihre Partnerschaften zu gestalten ohne vermeidbare Risiken einzugehen.

Kultur- und geschlechtersensible Angebote zur sexuellen Bildung sensibilisieren für einen verantwortungsvollen und grenzachtenden Umgang mit sich und anderen. Dabei wird eine Sexualkultur anerkannt, in der sich unterschiedliche sexuelle und partnerschaftliche Lebensweisen entwickeln können. 

Prävention von sexualisierter Gewalt ist integraler Bestandteil der Sexualpädagogik. Ziel ist es Heranwachsende zu stärken und Erwachsene zu sensibilisieren. Selbstbewusste und gut informierte Kinder und Jugendliche haben mehr Chancen, grenzverletzenden Situationen angemessen zu begegnen und können sich besser vor sexuellen Übergriffen schützen. Im institutionellen Kontext bedeutet dies, Schutzprozesse zu installieren. Sie bewahren Kinder und Jugendliche vor Grenzverletzungen und sichern die Handlungskompetenz aller bei aktuellen Vorkommnissen.

Digitale Medien sind wichtige Erfahrens- und Wissensräume für Kinder und Jugendliche. Die Teilung in Offline und Online-Welt gibt es für sie nicht mehr. Dies bedeutet sexual- und medienpädagogische Themen miteinander zu verknüpfen. Es gilt, Heranwachsende zu befähigen, digitale Medien sicher zu nutzen und ihnen zugleich altersangemessene sexualpädagogische Begleitung zu bieten. 

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Publikationen zum Thema

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