Zwangsverheiratung geht uns alle an!
Grundlagen und Möglichkeiten der Prävention und Intervention

In Konfliktfällen mit ihren Familien und insbesondere im Fall von möglicher Zwangsverheiratung sind Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders auf die niederschwellige Unterstützung und den angemessenen Schutz unserer Gesellschaft angewiesen. Um diese Unterstützung zu gewährleisten, fördert und finanziert das Sozialministeriums Baden-Württemberg verschiedene Angebote und Projekte.

Der Reader (Nov. 2016) bietet Hintergrundinformationen zur Situation und den Fragestellungen der Betroffenen und eine schnelle Orientierung in Grundfragen zum Thema. Auch die Situation von Migrant:innen mit Beeinträchtigungen wird dargestellt. Möglichkeiten der Prävention und Intervention werden beschrieben. Der Reader enthält Informationen zu Handlungsmöglichkeiten und wichtige Kontaktadressen für den Notfall. 

Aktuelles Fortbildungsangebot
20. - 21. Oktober 2022, Katholisches Jugend- und Tagungshaus Wernau

Prävention und Intervention bei drohender Zwangsverheiratung Interkulturalität, Beratung und Netzwerk 

Zielgruppe: Mitarbeiter:innen der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg, die am Fachtag "Prävention und Intervention bei drohender Zwangsverheiratung“ am 15.04.21 oder an einer der digitalen Informationsveranstaltungen in 2022 teilgenommen haben.

Zum Programm, zur Anmeldung

Information und Beratung

Silke Grasmann
Tel. (0 11) 2 37 37 13

Material zur Prävention und Intervention bei drohender Zwangsverheiratung

Auf diesem Padlet  finden Sie Grundlegendes zum Thema: gesetzliche Grundlagen, Informationen zu kulturellen und systemischen Hintergründe für Zwangsverheiratungen, Unterstützung- und Beratungsmöglichkeiten, Hilfe und Schutz für Betroffene, etc. 

Das Material wurde im Rahmen eines Fachtags im April 2021 zusammen gestellt und wird fortlaufend ergänzt.