ajs-informationen 2/2021
Schwer in Ordnung!

Die Daten der zweiten Folgeerhebung der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2, 2014 – 2017) zeigen: etwa 15,4% der Heranwachsenden sind von Übergewicht und 5,9% von Adipositas betroffen. Es gibt keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Allerdings steigen die Übergewichts- und Adipositasprävalenzen mit zunehmendem Alter an. Heranwachsende mit niedrigem sozioökonomischen Status sind deutlich häufiger von Übergewicht und Adipositas betroffen als Gleichaltrige mit hohem sozioökonomischen Status.

Neben den körperlichen Beeinträchtigungen leiden betroffene Kinder und Jugendliche unter psychischen und psychosozialen Folgen wie z.B. Essstörungen oder affektive Störungen wie Angst- und Aufmerksamkeitsstörungen. Hinzu kommen die Gefahren einer gewichtsbezogenen Stigmatisierung, der Entwicklung eines negativen Selbstwerts, einer erhöhten Körperunzufriedenheit, des sozialen Rückzugs und verschiedene Formen der Depression. 

Ursachen und Folgen von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen sind komplex. Dies ist aus pädagogischer Sicht und bei der Entwicklung von Angeboten zu berücksichtigen. Psychosoziale Aspekte sind ebenso einzubeziehen wie die Bereiche Ernährung und Bewegung. 


Barbara Methfessel 
Esskulturelle Entwicklungen Jugendlicher zwischen Familie
und Peers

Prof. Dr. Florian Junne und Katrin Ziser
Stufenmodell Adipositasprävention und -therapie im Kindes- und Jugendalter (STARKIDS)

Nadine Preisach-Podchull, Isabel Mentor und Tom Hauber 
STARK2 – Ein Gruppenangebot des GesundheitsLaden e.V. für Mädchen*

Ute Ehrle
Padlet zum Thema

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ajs-informationen 1/2021
Demokratische Bildung

Derzeit ist viel die Rede von einer Krise der Demokratie. Vielleicht nicht zu Unrecht: Populismus und Extremismus setzen unser demokratisch verfasstes System unter Druck. Fake News und Verschwörungsmythen befeuern diese Entwicklung. Auch Jugendliche und junge Erwachsene zeigen laut SHELL-Jugendstudie 2019 bedenkliche Zustimmungswerte zu einzelnen populistischen und verschwörerischen Äußerungen.

Gleichzeitig konstatiert dieselbe Studie eine steigende Zustimmung der 12- bis 25-Jährigen zur Demokratie. Jugendbewegungen wie Fridays for Future stellen das Handeln der etablierten gesellschaftlichen Akteure in Frage, fordern Mitbestimmung und bewirken gesellschaftliche Veränderungen. Die Diskussion um die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz rückt die Partizipation von Heranwachsenden in den Fokus. 

Wo kommen Kinder und Jugendliche konkret mit den Grundprinzipien demokratischen Handelns in Berührung und können sich darin ausprobieren? Möglichkeiten politischer Bildungsprozesse werden in den Beiträgen dieser ajs-informationen skizziert.

Christian Palentien
„Förderung demokratischer Bildung im Kindes- und Jugendalter“ Der 16. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung

Uli Sailer, Udo Wenzl 
Jugendbeteiligung offline und online gestalten
Die Kommune als Lebens- und Lernort der Demokratie

Boris Brokmeier 
Politische Bildung ist Jugendschutz und nicht neutral

Marc Köster
Wenn mein Körper mir gehört und meine Zähne auch, dann … – Warum die Partizipation von Kindern der Schlüssel zur Demokratiebildung ist

Annika Gronau, Tim Klausgraber, Florian Langer, Philipp Löffler, Feven Michael 
Respekt Coaches in Baden-Württemberg als Akteur_innen der Demokratiebildung

Cornelia Heyken, Theresa Lehmann 
Digital Streetwork – Eine Reise durch sechs Jahre aufsuchende Jugend(sozial)arbeit im Web 2.0

Annika Geissler, Petra Kieffer, Tim Kimmich, Sibylle Silcher
Ombudschaft fördert demokratische Bildung im Feld der Kinder- und Jugendhilfe

 Hannes König 
„Offen demokratisch“ – Thema ist, was die Jugendlichen mitbringen

Melanie Schmitt 
Planungshilfe für Kommunen: Ehrenamtlich gesteuerte Jugendbeteiligung

Tobias Johann, Dr. Aline Rehse
Kommentar: Modellprojektförderung zwischen Nachhaltigkeitsanspruch und Innovationsdruck

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ajs-informationen 2/2020 Geflüchtete in der Jugendhilfe - eine Zwischenbilanz

Vor fünf Jahren berichteten wir an dieser Stelle über verschiedene Ansätze, wie dem plötzlichen Zuzug einer großen Zahl von Geflüchteten mit Ressourcen und Kreativität in Jugendhilfe und Schule begegnet werden konnte. Konsens der Beiträge war, dass die Inklusion der Geflüchteten ein „Marathonlauf“ werden wird – für alle Beteiligten. Ein guter Grund nach fünf Jahren eine Zwischenbilanz zu ziehen: Welche (Um)Wege hat die Jugendhilfe genommen? Welche (Teil)Ziele wurden erreicht? Welche (Berg)Etappen stehen noch bevor?

Bernd Holthusen 
Die Jugendhilfe und junge Geflüchtete: Viel geschafft, viel zu tun!

Bernd Holthusen
Angekommen in Deutschland? Perspektiven junger Geflüchteter auf ihre Lebenslagen

Karin Burth
Zwischen Zwängen und Wünschen – Niedrigschwellige Übergangsberatung Schule – Beruf im Projekt K.I.O.S.K.

Angela Blonski
„Zwölf-Zwitschern-Kröte“ – Junge Afghaninnen geben mit Theaterstück Einblick in ihre Lebenswelten

Lara Gebhardt-Brodbeck, Timo Gögel
„Love Needs Respect!“ – Prävention von Gewalt in Teenagerbeziehungen mit geflüchteten jungen Menschen

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ajs-informationen 1/2020
Unaufgeregt wertvoll: Sexualpädagogik

Sexualpädagogik begleitet Heranwachsende auf ihrem individuellen Weg, die eigene Sexualität selbstbestimmt zu leben und als positiven Teil ihrer Persönlichkeit anzuerkennen. Sie vermittelt grundlegendes Wissen zu Sexualität wie auch Verhaltens- und Kommunikationsregeln, die auf gegenseitigem Respekt basieren. So erhöht sich die Chance, dass Kinder und Jugendliche in grenzverletzenden Situationen angemessen reagieren und sexualisierte Gewalt nach Möglichkeit abwenden können.

Sexualität polarisiert die Gesellschaft. Deshalb verwundert es nicht, dass auch pädagogische Fachkräfte gegensätzliche Ansichten vertreten. Um die Arbeit im Team gewinnbringend auszurichten, ist es wichtig eine gemeinsame Sprachfähigkeit zu entwickeln.

Laut einer Studie der BZgA zur Jugendsexualität bevorzugen rund 60 Prozent der 14- bis 25 Jährigen das Internet bei der Suche nach Antworten zu individuellen, sexuellen Fragen. Das Netz hat sich zu einer der Hauptinformationsquellen entwickelt. Welche neue Herausforderungen entstehen durch digitale Sexualaufklärung für die Sexualpädagogik und welche Lücken bestehen momentan noch. Welche Kompetenzen brauchen Kinder und Jugendliche, um ihre Sexualität gestalten zu können und auch dem Gegenüber angemessen zu begegnen? Was muss Pädagogik ihnen jeweils altersgerecht anbieten?

Zu diesen Themen und Fragen finden Sie Anregungen in diesen ajs-informationen.

Professorin Dr.in Anja Henningsen
Sexualpädagogik in institutionellen Kontexten

Professorin Dr.in Nicola Döring
Digitale Sexualaufklärung: Neue Herausforderungen für die Sexualpädagogik

Manuela Lieb
Umgang mit Sexualität im Kindergarten- und Vorschulalter

Marlene Eiperle
Punktlandung in der Sexualpädagogik
Wenn Sexualerziehung zur Herzenssache wird: Der Mädchentag – Jungentag in der Grundschule
Streifzug durch ein werteorientiertes Aufklärungsprojekt

Dr.in Claudia Wallner
„Ey Praline, brauchst du ne Füllung?“ Was Jugendliche im Gendermagazin „mein Testgelände“ über Sexualität sagen
 

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ajs-informationen 2/2019
Kinder - Rechte - Schutz

Kinderrechte sind Menschenrechte – und so ist das das Übereinkommen über die Rechte des Kindes das wichtigste internationale Menschenrechtsinstrumentarium für Kinder. Es gilt für alle Kinder! Mit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention 1989 verpflichten sich die Staaten, für die Einhaltung und die Umsetzung der Kinderrechte Sorge zu tragen.

Ein Weg, den Rechten von Kindern mehr Geltung zu verschaffen, wäre ihre Aufnahme ins Grundgesetz. Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung sieht dies erstmalig vor, weshalb eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe bis Ende diesen Jahres an einem entsprechenden Vorschlag arbeitet.

Die Rechte der Kinder müssen auch im Kinder- und Jugendschutz mitgedacht werden. Mit dem vorliegenden Heft möchten wir aufzeigen, wie die Kinderrechte in die Arbeit unserer Fachreferate einfließen.

Prof. Dr. Jörg Maywald
Recht haben und Recht bekommen. Der Kinderrechtsansatz in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Elke Sauerteig
Jugendschutz und Kinderrechte

Henrik Blaich, Ursula Kluge, Sabrina Maroni
Kinderrechte – auch im digitalen Raum!

Ute Ehrle Seite
Kinderrechte in der Suchtprävention und Gesundheitsförderung

Silke Grasmann
Das Schutzkonzept als Zeichen verwirklichter Kinderrechte

Sophia Sperandio
Die Verfügbarkeit von Medien für Kinder und Jugendliche in stationären Wohngruppen

Lothar Wegner, Henrik Blaich
Gewaltprävention ohne Kinderrechte? Ein No-Go!

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ajs-informationen 1/2019
Seelische Gesundheit

Wie geht es Kindern und Jugendlichen heute? Fühlen sie sich gut, angenommen und akzeptiert – auch wenn sie nicht perfekt sind. Wie steht es um das Wohlbefinden und die seelische Gesundheit von jungen Menschen? Studien wie BELLA im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) bringen alarmierende Ergebnisse hervor: 16,9% der 3- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind von psychischen Auffälligkeiten betroffen.

Externalisierende Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität, Aggression und Aufmerksamkeitsstörung haben eine negative Auswirkung auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Emotionale Störungen ab dem Jugendalter haben ein hohes Risiko der Chronifizierung und damit eine ungünstige Prognose für den weiteren Entwicklungsverlauf.

Pädagogische Fachkräfte in Jugendhilfe und Schule fragen sich oft, wie es gelingen kann, Kinder und Jugendliche in ihrer psychischen Entwicklung gut zu begleiten und zu unterstützen. Ist das auffällige Verhalten nur ein „schlecht drauf sein“, eine Laune der Pubertät, eine momentane Verstimmung, ein Grenzen austesten? Oder gibt es Anlass zu ernsthafter Sorge um die Gesundheit der jungen Psyche?

Die Beiträge in diesem Heft versuchen, auf diese Fragen Antworten zu finden und Impulse für den beruflichen Alltag zu geben.

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann
Soziale und psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen
Ergebnisse der Sozialisationsforschung

Dr. med. Karsten Rudolf
„Du bist ja voll psycho...“
Psychische Störung oder noch normale Entwicklung?

Interview mit Alina Welser      
Seelische Gesundheit: Was bedeutet das für junge Menschen?

Harald Requardt
Einen hilfreichen Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen finden

Karin Pogadl-Bakan, Judith Engel
Kinder und ihre psychisch kranken Eltern – offen über die Erkrankung in der Familie sprechen

Dr. sc.hum. Annette Stefini
Monster unterm Bett – Kinderängsten begegnen und präventiv handeln

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