ajs-informationen 1/2020
Unaufgeregt wertvoll: Sexualpädagogik

Sexualpädagogik begleitet Heranwachsende auf ihrem individuellen Weg, die eigene Sexualität selbstbestimmt zu leben und als positiven Teil ihrer Persönlichkeit anzuerkennen. Sie vermittelt grundlegendes Wissen zu Sexualität wie auch Verhaltens- und Kommunikationsregeln, die auf gegenseitigem Respekt basieren. So erhöht sich die Chance, dass Kinder und Jugendliche in grenzverletzenden Situationen angemessen reagieren und sexualisierte Gewalt nach Möglichkeit abwenden können.

Sexualität polarisiert die Gesellschaft. Deshalb verwundert es nicht, dass auch pädagogische Fachkräfte gegensätzliche Ansichten vertreten. Um die Arbeit im Team gewinnbringend auszurichten, ist es wichtig eine gemeinsame Sprachfähigkeit zu entwickeln.

Laut einer Studie der BZgA zur Jugendsexualität bevorzugen rund 60 Prozent der 14- bis 25 Jährigen das Internet bei der Suche nach Antworten zu individuellen, sexuellen Fragen. Das Netz hat sich zu einer der Hauptinformationsquellen entwickelt. Welche neue Herausforderungen entstehen durch digitale Sexualaufklärung für die Sexualpädagogik und welche Lücken bestehen momentan noch. Welche Kompetenzen brauchen Kinder und Jugendliche, um ihre Sexualität gestalten zu können und auch dem Gegenüber angemessen zu begegnen? Was muss Pädagogik ihnen jeweils altersgerecht anbieten?

Zu diesen Themen und Fragen finden Sie Anregungen in diesen ajs-informationen.

Professorin Dr.in Anja Henningsen
Sexualpädagogik in institutionellen Kontexten

Professorin Dr.in Nicola Döring
Digitale Sexualaufklärung: Neue Herausforderungen für die Sexualpädagogik

Manuela Lieb Seite
Umgang mit Sexualität im Kindergarten- und Vorschulalter

Marlene Eiperle
Punktlandung in der Sexualpädagogik
Wenn Sexualerziehung zur Herzenssache wird: Der Mädchentag – Jungentag in der Grundschule
Streifzug durch ein werteorientiertes Aufklärungsprojekt

Dr.in Claudia Wallner Seite
„Ey Praline, brauchst du ne Füllung?“ Was Jugendliche im Gendermagazin „mein Testgelände“ über Sexualität sagen
 

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ajs-informationen 2/2019
Kinder - Rechte - Schutz

Kinderrechte sind Menschenrechte – und so ist das das Übereinkommen über die Rechte des Kindes das wichtigste internationale Menschenrechtsinstrumentarium für Kinder. Es gilt für alle Kinder! Mit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention 1989 verpflichten sich die Staaten, für die Einhaltung und die Umsetzung der Kinderrechte Sorge zu tragen.

Ein Weg, den Rechten von Kindern mehr Geltung zu verschaffen, wäre ihre Aufnahme ins Grundgesetz. Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung sieht dies erstmalig vor, weshalb eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe bis Ende diesen Jahres an einem entsprechenden Vorschlag arbeitet.

Die Rechte der Kinder müssen auch im Kinder- und Jugendschutz mitgedacht werden. Mit dem vorliegenden Heft möchten wir aufzeigen, wie die Kinderrechte in die Arbeit unserer Fachreferate einfließen.

Prof. Dr. Jörg Maywald
Recht haben und Recht bekommen. Der Kinderrechtsansatz in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Elke Sauerteig
Jugendschutz und Kinderrechte

Henrik Blaich, Ursula Kluge, Sabrina Maroni
Kinderrechte – auch im digitalen Raum!

Ute Ehrle Seite
Kinderrechte in der Suchtprävention und Gesundheitsförderung

Silke Grasmann
Das Schutzkonzept als Zeichen verwirklichter Kinderrechte

Sophia Sperandio
Die Verfügbarkeit von Medien für Kinder und Jugendliche in stationären Wohngruppen

Lothar Wegner, Henrik Blaich
Gewaltprävention ohne Kinderrechte? Ein No-Go!

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ajs-informationen 1/2019
Seelische Gesundheit

Wie geht es Kindern und Jugendlichen heute? Fühlen sie sich gut, angenommen und akzeptiert – auch wenn sie nicht perfekt sind. Wie steht es um das Wohlbefinden und die seelische Gesundheit von jungen Menschen? Studien wie BELLA im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) bringen alarmierende Ergebnisse hervor: 16,9% der 3- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind von psychischen Auffälligkeiten betroffen.

Externalisierende Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität, Aggression und Aufmerksamkeitsstörung haben eine negative Auswirkung auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Emotionale Störungen ab dem Jugendalter haben ein hohes Risiko der Chronifizierung und damit eine ungünstige Prognose für den weiteren Entwicklungsverlauf.

Pädagogische Fachkräfte in Jugendhilfe und Schule fragen sich oft, wie es gelingen kann, Kinder und Jugendliche in ihrer psychischen Entwicklung gut zu begleiten und zu unterstützen. Ist das auffällige Verhalten nur ein „schlecht drauf sein“, eine Laune der Pubertät, eine momentane Verstimmung, ein Grenzen austesten? Oder gibt es Anlass zu ernsthafter Sorge um die Gesundheit der jungen Psyche?

Die Beiträge in diesem Heft versuchen, auf diese Fragen Antworten zu finden und Impulse für den beruflichen Alltag zu geben.

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann
Soziale und psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen
Ergebnisse der Sozialisationsforschung

Dr. med. Karsten Rudolf
„Du bist ja voll psycho...“
Psychische Störung oder noch normale Entwicklung?

Interview mit Alina Welser      
Seelische Gesundheit: Was bedeutet das für junge Menschen?

Harald Requardt
Einen hilfreichen Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen finden

Karin Pogadl-Bakan, Judith Engel
Kinder und ihre psychisch kranken Eltern – offen über die Erkrankung in der Familie sprechen

Dr. sc.hum. Annette Stefini
Monster unterm Bett – Kinderängsten begegnen und präventiv handeln

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