Nahostkonflikt

Der Krieg zwischen Israel und Palästina in Folge des brutalen Massakers der Hamas bewegt viele junge Menschen bei uns. Jüd:innen und Palästinenser:innen empfinden Angst, Trauer und Wut. Terror und Krieg sind furchtbar, wir sind erschüttert und möchten unser Mitgefühl ausdrücken.

Auch bei uns werden junge Menschen verantwortlich gemacht für Gewalt, die sie nicht zu verantworten und auf die sie keinen Einfluss haben. Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus schlagen ihnen entgegen. Dabei teilen die meisten die Wünsche nach Gerechtigkeit und Frieden. Auch „einheimische“ junge Menschen sind betroffen: sie möchten sich solidarisieren und wissen nicht wie.

Alle Kinder und Jugendlichen haben ein Recht auf Schutz vor Diskriminierung, Ausgrenzung oder gar Angriffen. Das durchzusetzen, ist auch Aufgabe von pädagogischen Fachkräften in Jugendhilfe und in Schulen. Zudem können jungen Menschen Räume für Austausch und Dialog angeboten werden. Reden und zuhören - das war in den vergangenen Jahren wichtig und ist es heute mehr denn je. Als Reaktion, wenn junge Menschen Überforderung oder Diskriminierung äußern, und ebenso als proaktives Gesprächsangebot. Gefühle dürfen geäußert werden, etwaige Konflikte können begleitet und gelöst werden.
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