Veran­staltungen

Mädchen.Muslimisch.Mehr.
Lebenswelten zwischen Diskriminierung und Empowerment

Fachtag am 5.12.2019
Landeszentrale für politische Bildung Stuttgart

Muslimische Mädchen sind selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft und leben zugleich in Ambivalenzen: erfolgreiche, vielversprechende Schulkarrieren werden nicht fortgesetzt, ehrenamtliches Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit findet vor allem in Migrant_innen-Selbstorganisationen statt.

Wie kommt es dazu? Was wissen wir darüber, was muslimische Mädchen wollen und brauchen? Welche Bedeutung haben Diskriminierungen und welche Unterstützung im Sinn von Empowerment kann Pädagogik bieten?

In Kooperation von Demokratiezentrum, JUMA e.V., Landeszentrale für politische Bildung, Demokratiezentrum, LAG Mädchenpolitik und ajs.

Zum Programm, die Veranstaltung ist ausgebucht. Sie können sich auf die Warteliste setzen lassen und werden verständigt, sobald ein Platz frei wird.

Medienpädagogische Fortbildung für die sozialpädagogische Familienhilfe
Basisfortbildung

19. bis 20. November 2019, Bernhäuser Forst Filderstadt

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Gewaltprävention in digitalen Zeiten
Regionale Fachveranstaltungen für pädagogische Fachkräfte

Die alltägliche und umfassende Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen bringt neue Themen für die Gewaltprävention mit sich: Cybermobbing, Hate Speech und extremistische Ansprache in sozialen Netzwerken sind aktuell die am häufigsten diskutierten Phänomene. Pädagogische Fachkräfte fühlen sich im Umgang damit oftmals unsicher und überfordert und fragen nach spezifischem Wissen, um Jugendliche in solchen Situationen unterstützen zu können.

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Mit den regionalen Fachveranstaltungen möchte die ajs pädagogischen Fachkräften Handlungssicherheit im Umgang mit aktuellen und zukünftigen Gewaltphänomenen im Kontext digitaler Medien vermitteln. Neben einer Einordnung der verschiedenen Begrifflichkeiten geht es vor allem darum, wie soziale Arbeit mit ihren spezifischen Kompetenzen auf neuartige Gewaltphänomene reagieren kann und welche Bedeutung die pädagogische Beziehung dabei hat. Zusätzlich wird ein Überblick über das umfangreiche Material und gut nutzbare Methoden für Prävention und Intervention gegeben.

Die Fachveranstaltungen sind halbtägig angelegt und werden regional in den  Stadt- und Landkreisen angeboten. Zielgruppe sind Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen in Schule, Jugendarbeit und Jugendhilfe arbeiten. Interessierte - lokale Netzwerke, Einrichtungen etc. - , die als Veranstalter vor Ort eine Fachveranstaltung anbieten möchten, können sich ab sofort an uns wenden.

Informationen: Henrik Blaich

Methodik/Didaktik:
Fachvortrag, Gruppenarbeit, Vorstellung von Methoden und Materialien

Kosten: 300,00 Euro zzgl. Fahrtkosten

Inhalte sind u. a.

  • Risikodimensionen bei der Online-Nutzung von Kindern und Jugendlichen
  • „Neue“ Gewaltphänomene: Definitionen, Abgrenzung, Auftreten, Ausprägungen und Auswirkungen
  • Jugendliche als aktiv Handelnde und Gestaltende in sozialen Medien
  • Professionelle Zugänge zu „neuen“ Gewaltphänomenen – welche spezifischen Kompetenzen von Fachkräften der sozialen Arbeit können hier gut genutzt werden
  • Ansätze für die Auseinandersetzung mit den „neuen“ Gewaltphänomenen
  • Vorstellung von Methoden, Materialien, Programmen, Arbeitshilfen, etc.
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Das darfst Du (nicht)! Prävention -
Kinderschutz - Kinderrechte

Fachtag am 22.10.2019, 13:30-18:00,
Evangelische Hochschule Ludwigsburg

Kinderschutz ist ein facettenreiches und vielschichtiges Thema, das bei Skandalen kurz im Fokus der Öffentlichkeit steht und langfristig in den vergangenen Jahren bemerkenswerte gesellschaftliche, politische, rechtliche und fachliche Entwicklungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen angestoßen hat. Diese  werden aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive beleuchtet, um Anforderungen an die Professionalität von pädagogischen Fachkräften zur Gestaltung von Prävention, Kooperation und Intervention aufzuzeigen.

Nach einführenden Fachvorträgen ermöglichen Foren im Anschluss daran den Blick auf unterschiedliche fachliche Ebenen und Diskurse zum Thema.

Eine Kooperation der Evangelischen Hochschule mit der Diakonie Württemberg, dem Projekt Ombudschaft Jugendhilfe und der ajs.

Zum Programm

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Ein Koffer voller Sehnsucht
Workshop zur Gesundheitsförderung und Prävention von Essstörungen bei Jugendlichen

7.10.2019 in den Räumen des Frauenprojektezentrums Tübingen 

Die Fotografin Rebecca Sampson hat in ihrer Arbeit „Aussehnsucht“ Menschen porträtiert, die unter einer Essstörung leiden oder diese überwunden haben. Betroffene und Eltern sind in eindringlichen Bildern festgehalten. Ihre Gefühle, Ängste und Träume werden sichtbar.

Das Präventionskonzept beinhaltet die Arbeit mit diesen Bildern auf Roll-ups, die in sechs Themenfelder aufgeteilt wurden. Zusammen mit einem detailliert ausgearbeiteten didaktischen Manual von Methoden für die pädagogische Praxis gibt es Impulse und Gesprächsanlässe für Fragen, die in der Prävention wichtig sind.

Im Workshop stellt Regine Kottmann von Tima e.V. Lebenshunger die Bilder und das didaktische Manual mit Methoden für die pädagogische Praxis vor.

Zum Programm, die Veranstaltung ist ausgebucht. Sie können sich auf die Warteliste setzen lassen und werden verständigt, sobald ein Platz frei wird.

Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der Ehre wirksam bekämpfen
Bestandsaufnahme und Perspektiven

Fachtag am 10. Okt. 2019,
Tagungszentrum Hohenheim der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Eine Zwangsverheiratung greift als schwere Menschenrechtsverletzung tief in die persönliche Lebensgestaltung des Opfers ein und wirkt integrationshemmend. Opfer, die einer Zwangsverheiratung zu entgehen suchen, werden häufig von massiver körperlicher Gewalt aus der eigenen Familie bedroht. Der Fachtag dient dem Erfahrungsaustausch und zur Information über aktuelle Entwicklungen.

In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg, der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart, dem Fraueninformationszentrum und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg.


Zum Programm 

Sexuelle Bildung: Sexualpädagogische Konzeption oder Schutzkonzept?!

Konzeptionelle und praktische Impulse für die erzieherische Kinder- und Jugendhilfe, 4. bis 5. Dez. 2019 im KVJS-Bildungszentrum Flehingen

Viele Einrichtungen der Erziehungshilfe stehen vor der Herausforderung, ein Konzept zum Umgang mit Sexualität zu erarbeiten. Die sexualpädagogische Konzeption formuliert das Ziel, Kindern und Jugendlichen die Entwicklung einer selbstbestimmten Sexualität zu ermöglichen. Das Schutzkonzept soll Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen bewahren und die Handlungskompetenz bei akuten Vorkommnissen sicherstellen.

Innerhalb dieses zweitägigen Seminars wird das Zusammenwirken der beiden Ansätze dargelegt und diskutiert. Die Teilnehmenden bekommen Hinweise und Knowhow für den Prozess der Konzeptionsentwicklung in ihren jeweiligen Einrichtungen.

KVJS – Fortbildung in Kooperation mit der ajs. 

Mehr Informationen, zur Anmeldung (die Anmeldung ist ausschließlich über diesen Link beim KVJS möglich).

Hinsehen, handeln, schützen - Prävention sexualisierter Gewalt bei Kindern und Jugendlichen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Seminar am 24. Oktober 2019, Stuttgart

Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen und Förderbedarf haben im Vergleich zu Gleichaltrigen ein erhöhtes Risiko sexualisierte Gewalt zu erleben. Im Rahmen des Seminars möchten wir Fachkräfte für das Thema sexualisierte Gewalt bei Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf und kognitiven Beeinträchtigungen sensibilisieren. Hierzu wird zunächst der Blick auf deren psychosexuelle Entwicklung gerichtet, um davon ausgehend darzustellen, was unter sexualisierter Gewalt verstanden werden kann. Strategien zur Prävention sexualisierter Gewalt werden aufgezeigt. 

In Kooperation mit Kobra e.V. - Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Zum Programm.

Die Veranstaltung ist ausgebucht, auch eine Anmeldung auf die Warteliste ist nicht mehr möglich. Vielen Dank für Ihr Interesse. Wir werden die Veranstaltung in 2020 erneut anbieten.

Konfrontation in der Pädagogik
Zwischen Hilfe und Manipulation

Seminar am 19. November und 9. Dezember 2019, Stuttgart


Pädagogische Fachkräfte treffen immer wieder auf Kinder und Jugendliche, die sich nicht an vereinbarte Regeln halten bzw. gewalttätig sind. Sie versuchen, sich Räume oder Rechte zu nehmen, die ihnen nicht zustehen. Diesem Verhalten professionell zu begegnen, erfordert eine klare innere und äußere Haltung sowie einen bewussten Einsatz von Methoden. Wie können Grenzen so gesetzt werden, dass die Botschaft deutlich beim Gegenüber ankommt, ohne verletzend zu sein und ohne die Beziehung aufs Spiel zu setzen? Ist konfrontative Grenzziehung überhaupt notwendig?

Konfrontation ist ein umstrittener Ansatz, der gewinnbringend sein kann. Jenseits vom „heißen Stuhl“ und der Arbeit mit Straffälligen hat ein kultivierter konfrontativer Stil längst Einzug in verschiedene pädagogische Handlungsfelder gefunden. In diesem zweiteiligen Seminar lernen die Teilnehmer_innen den Ansatz theoretisch und praktisch kennen. Anhand von Praxisbeispielen wird erlebbar, wann er geeignet ist und wann nicht. Wir werden uns sowohl mit unspektakulären Alltagssituationen als auch mit Gewaltepisoden befassen – gerne auch aus der Praxis der Teilnehmer_innen. Die Zeit zwischen den beiden Modulen soll zum Ausprobieren anregen.

Die Teilnahme an beiden Seminartagen ist obligatorisch. 
Zum Programm, die Veranstaltung ist ausgebucht. Sie können sich auf die Warteliste setzen lassen und werden verständigt, sobald ein Platz frei wird.

Zwischen Chillen und Scheitern
Möglichkeiten der Cannabisprävention bei Jugendlichen

Fachtag am 24.10.2019, Jugendherberge Mannheim
in Kooperation mit dem Fachbereich Jugendamt und Gesundheitsamt der Stadt  Mannheim

Cannabis ist die beliebteste und am häufigsten konsumierte illegale Droge in Deutschland. Was erhoffen junge Menschen sich von deren Konsum? Konsumieren sie, weil es cool ist, weil es alle machen, weil man besser chillen kann? Ist für sie Cannabis ein Weg, dem alltäglichen Erwartungs-druck zu entfliehen? Denn: Cannabis ist eine illegale Droge, der Besitz und Erwerb werden strafrechtlich verfolgt. Zudem ist die Dosierung unmöglich. Deshalb ist jeder Joint ein Risiko, körperlich, sozial und seelisch Schaden zu nehmen.

Im Rahmen des Fachtages werden die Motive für den Konsum bei Jugendlichen von verschiedenen Seiten beleuchtet. Es gibt Informationen und Impulse für die pädagogische Arbeit sowie Raum für den fachlichen Austausch.

Zum Programm, die Veranstaltung ist ausgebucht, Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Wir danken für Ihr Interesse.

Informationen zu Vorträgen und Workshops

Dran bleiben!
Deeskalation und Eskalation in Schule und Jugendhilfe

14.-15. November Pforzheim, Hohenwart

Im Umgang mit Regelverletzungen und Gewalt-Eskalation – offline wie online – brauchen pädagogische Fachkräfte ein vielfältiges Handlungsrepertoire. Eine angemessene Sprache ist entscheidend für den Verlauf und auch ein wohl dosierter Körpereinsatz kann gefragt sein. Wann sind Deeskalations-Strategien sinnvoll, wann hilft bewusst geführte Eskalation weiter? Der Vielfalt herausfordernden Verhaltens von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-18 Jahren soll fantasievoll und durchsetzungsbereit begegnet werden. Mit Inputs, Übungen und im gegenseitigen Austausch werden dazu Anregungen gegeben.

Zum Programm. Sie können sich auf die Warteliste setzen lassen und werden verständigt, sobald ein Platz frei wird. Über Ihre definitive Teilnahme können Sie dann  entscheiden.

Das Fortbildungsprogramm Konflikt-KULTUR wird vom Referat Kinder- und Jugendschutz des Fachverbandes für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V. (AGJ) angeboten. Konflikt-KULTUR richten siche an alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, insbesondere jedoch an Fachkräfte in Schulen.  Mehr Informationen