Veran­staltungen

ALLES ANDERS? Medien in der Kinder- und Jugendhilfe

Soziale Arbeit findet in einer mediatisierten Welt statt, in der sich auch Kindheit und Jugend verändert haben. Pluralität und Unübersichtlichkeit medialer Angebote, vermeintlich authentische Influencer und die Kommunikation in sozialen Netzwerken machen Identitätsbildung für Heranwachsende zu einer besonderen Herausforderung.

Pädagogische Fachkräfte sind herausgefordert, sich dem mediatisierten Alltag ihrer Zielgruppen zu stellen. Sie brauchen dazu Wissen und Orientierungsmöglichkeiten. Vor allem jedoch ist es wichtig, dass sie auch in der digitalen Welt ihre professionellen Kompetenzen nutzen: die Selbstreflexion und den kritisch-reflexiven Umgang von Heranwachsenden zu fördern, um deren Erfahrungen adäquat zu begleiten.

Kinder und Jugendliche brauchen pädagogische Begleitung, die sie befähigt, angemessen und altersentsprechend mit der Digitalisierung umzugehen. Das bedeutet die Förderung individueller Kompetenzen und die Befähigung zur demokratischen Teilhabe.

Wie dies gelingen kann möchten wir im Rahmen der Tagung mit Fachleuten aus Forschung und Praxis diskutieren. Das Präsidium und die Geschäftsstelle der Aktion Jugendschutz laden herzlich ein!

Zum Programm, zur Anmeldung (bis 24.05.19)

Ein Koffer voller Sehnsucht
Gesundheitsförderung und Prävention von Essstörungen von jungen Menschen

Workshop am 23. Mai 2019, Stuttgart Degerloch

Mit ihrer Arbeit "Aussehsehnsucht" hat die Fotografin Rebecca Sampson Menschen porträtiert, die unter einer Essstörung leiden oder diese überwunden haben. Betroffene und Eltern sind in eindringlichen Bildern festgehalten. Ihre Gefühle, Ängste und Träume werden sichtbar.

Das in der Veranstaltung vorgestellte Präventionskonzept beinhaltet die Arbeit mit diesen Bildern. Auf Roll-ups, in sechs Themenfelder aufgeteilt, geben sie  zusammen mit einem detailliert ausgearbeiteten didaktischen Manual Impulse und Gesprächsanlässe für Fragen, die uns in der Prävention ein Anliegen sind: Sehnsüchte von Jugendlichen, Empathie und Mitgefühl, Umgang mit Beschämung und Scham, Anpassungsdruck und Autonomiewünsche, Körperideale und Körperzufriedenheit sowie der respektvolle Umgang mit Anderen.

Im Workshop stellt Regine Kottmann von Tima e.V. Lebenshunger die Bilder und das didaktische Manual mit Methoden für die pädagogische Praxis vor.

Zum Programm, zur Anmeldung (bis 15.4.19)

Prävention sexualisierter Gewalt an der Schule
Die Rolle der Schulsozialarbeit

Fachtag am 4. April 2019 Hospitalhof Stuttgart

Um Schulen als sichere Orte für Kinder und Jugendliche zu gestalten, sind Konzepte und Prozesse notwendig, die alle am Schulleben Beteiligten für das Thema Prävention sexualisierter Gewalt sensibilisieren. Eine Kultur des Hinsehens, Hinhörens und der Achtsamkeit entsteht.

Beim Fachtag werden wir die Rolle der Schulsozialarbeit fokussieren, die zusammen mit den Verantwortlichen an der Schule eine wichtige Funktion in diesem Prozess innehat. Fachkräfte, Fachverantwortliche sowie Träger von Schulsozialarbeit, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeit wie auch alle am Schulleben beteiligten Fachkräfte, sind hierzu eingeladen.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt und der GEW durchgeführt.

Zum Programm, die Veranstaltung ist ausgebucht, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Smartphones, Apps, always on:
Medienbildung in Familien

 

Fachtag für Fachkräfte der Familienbildung

27. März 2019 im Hospitalhof in Stuttgart

Medien spielen im Familienalltag eine immer größere Rolle. Neben den "klassischen Medien" wie dem Fernseher, insbesondere das Smartphone. Eltern haben dazu Fragen, brauchen Informationen und Möglichkeiten, sich auszutauschen.

Im Rahmen unseres Fachtags möchten wir mit Fachkräften der Familienbildung zum Thema ins Gespräch kommen und diskutieren. Wie können medienpädagogische Angebote in Familienbildungsstätten, -zentren und Offenen Treffs gestaltet werden? Welche Voraussetzungen sind notwendig sind und wie können die Angebote konkret aussehen.

Informationen: Sabrina Maroni, Tel. (0711) 2 37 37 15

zum Programm, zur Anmeldung


 

Rangeln und Raufen
Faires Kämpfen in Jugendhilfe, Schule und Sportverein

Seminar  2. - 3. Mai 2019 Sportschule Schöneck, Karlsruhe

Gewalt zwischen Kindern und Jugendlichen kann vermieden werden, wenn sie ihre motorische Geschicklichkeit trainieren und durch klare Regeln lernen, die Grenzen des Gegenübers zu beachten. Zudem macht spielerisches Kämpfen sowohl Mädchen als auch Jungen großen Spaß und fördert ihre psychosoziale Entwicklung insgesamt.

In den zwei Tagen wird praktisch erprobt und theoretisch reflektiert, wie der Ansatz des „geregelten Raufens“ mit Kindern und Jugendlichen umgesetzt und in eine (gewalt)präventive Pädagogik integriert werden kann. Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die selbst Spaß an Bewegung und spielerischem Kämpfen haben.

Informationen: Lothar Wegner, Tel. (07 11) 2 37 37 14

Zum Programm, die Veranstaltung ist ausgebucht, Sie können sich auf eine Warteliste eintragen und werden benachrichtigt, sobald ein Platz frei ist.

 

Dran bleiben!
Deeskalation und Eskalation in Schule und Jugendhilfe

28. - 29. März Pforzheim, Hohenwart

Im Umgang mit Regelverletzungen und Gewalt-Eskalation – offline wie online – brauchen pädagogische Fachkräfte ein vielfältiges Handlungsrepertoire. Eine angemessene Sprache ist entscheidend für den Verlauf und auch ein wohl dosierter Körpereinsatz kann gefragt sein. Wann sind Deeskalations-Strategien sinnvoll, wann hilft bewusst geführte Eskalation weiter? Der Vielfalt herausfordernden Verhaltens von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-18 Jahren soll fantasievoll und durchsetzungsbereit begegnet werden.

Zum Programm, die Veranstaltung ist ausgebucht, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Vielen Dank für Ihr Interesse!

Handlungsfähig bleiben - bei Konflikten und Gewalt

Ziel dieses Inhouse-Angebotes der ajs ist, das fachliche Handeln in Einrichtungen der Erziehungshilfe zu stärken, sodass Fachkräfte und Teams sicherer werden in der Prävention von und Intervention bei Gewalt.

Das Programm besteht aus sechs Bausteinen, die aufeinander abgestimmt sind. Sie können je nach Bedarf auch einzeln gebucht werden.

Mehr Informationen

Das Fortbildungsprogramm Konflikt-KULTUR wurde von Thomas Grüner und Franz Hilt gemeinsam entwickelt und wird vom Referat Kinder- und Jugendschutz des Fachverbandes für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V. (AGJ) in Kooperation mit Thomas Grüner angeboten. Die Angebote des Fortbildungsprogramms Konflikt-KULTUR richten siche an alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, insbesondere jedoch an Fachkräfte in Schulen.  Mehr Informationen

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