Veran­staltungen

Medienpädagogik in den stationären und teilstationären Hilfen zur Erziehung

Fortbildung vom 27. - 28. April 2020 in Rastatt

Digitale Medien prägen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Sie sind wichtige Räume zur Identitätsentwicklung, zur Teilhabe an der Gesellschaft und zur kreativen Auseinandersetzung. Träger und Fachkräfte der stationären und teilstationären Hilfen zur Erziehung müssen sich den Herausforderungen einer mediatisierten Gesellschaft stellen. Kinder und Jugendliche, die in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung betreut werden, haben ein Recht auf digitale Teilhabe.

Dies bedeutet, bisherige eher bewahrend und schützend orientierte Maßnahmen im Hinblick auf den Zugang zu Informationen und Kommunikation zu überdenken und zu erweitern. Fachkräfte im Arbeitsfeld der stationären und teilstationären Hilfen zur Erziehung brauchen dazu entsprechende medienpädagogische Kenntnisse. In der Fortbildung erhalten sie Informationen und Hintergrundwissen zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen sowie über medienpädagogische Ansätze in der täglichen Arbeit.

Zum Programm, zur Anmeldung (bis 31. Januar 2020)

My heart will "app" on!
Jugendliche Liebes- (Lebens-) Welten

Fachtag am 7. Februar 2020 Katholische Akademie Freiburg

Der Umgang mit Liebe und Sexualität hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert, weiterentwickelt, wurde neu erfunden. Ob nun gesellschaftlicher Wandel, medizinische Errungenschaften und aktuell die Digitalisierung, es gibt immer neue Herausforderungen. Gegenwärtig haben Jugendliche ganz andere und vielfältigere Möglichkeiten, sich mit dem Thema Sexualität auseinanderzusetzen. Sie kommen deshalb auch leichter in Kontakt mit Inhalten, die irritieren können und vielleicht noch nicht für sie geeignet sind. Diese Facetten möchten wir im Rahmen unseres Fachtags mit Ihnen diskutieren.

Zum Programm, die Veranstaltung ist ausgebucht. Sie können sich auf die Warteliste anmelden und werden verständigt, sobald ein Platz frei wird. Über Ihre definitive Teilnhame entscheiden Sie dann.

Gewaltprävention in digitalen Zeiten
Regionale Fachveranstaltungen für pädagogische Fachkräfte

Die alltägliche und umfassende Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen bringt neue Themen für die Gewaltprävention mit sich: Cybermobbing, Hate Speech und extremistische Ansprache in sozialen Netzwerken sind aktuell die am häufigsten diskutierten Phänomene. Pädagogische Fachkräfte fühlen sich im Umgang damit oftmals unsicher und überfordert und fragen nach spezifischem Wissen, um Jugendliche in solchen Situationen unterstützen zu können.

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Mit den regionalen Fachveranstaltungen möchte die ajs pädagogischen Fachkräften Handlungssicherheit im Umgang mit aktuellen und zukünftigen Gewaltphänomenen im Kontext digitaler Medien vermitteln. Neben einer Einordnung der verschiedenen Begrifflichkeiten geht es vor allem darum, wie soziale Arbeit mit ihren spezifischen Kompetenzen auf neuartige Gewaltphänomene reagieren kann und welche Bedeutung die pädagogische Beziehung dabei hat. Zusätzlich wird ein Überblick über das umfangreiche Material und gut nutzbare Methoden für Prävention und Intervention gegeben.

Die Fachveranstaltungen sind halbtägig angelegt und werden regional in den  Stadt- und Landkreisen angeboten. Zielgruppe sind Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen in Schule, Jugendarbeit und Jugendhilfe arbeiten. Interessierte - lokale Netzwerke, Einrichtungen etc. - , die als Veranstalter vor Ort eine Fachveranstaltung anbieten möchten, können sich ab sofort an uns wenden.

Informationen: Henrik Blaich

Methodik/Didaktik:
Fachvortrag, Gruppenarbeit, Vorstellung von Methoden und Materialien

Kosten: 300,00 Euro zzgl. Fahrtkosten

Inhalte sind u. a.

  • Risikodimensionen bei der Online-Nutzung von Kindern und Jugendlichen
  • „Neue“ Gewaltphänomene: Definitionen, Abgrenzung, Auftreten, Ausprägungen und Auswirkungen
  • Jugendliche als aktiv Handelnde und Gestaltende in sozialen Medien
  • Professionelle Zugänge zu „neuen“ Gewaltphänomenen – welche spezifischen Kompetenzen von Fachkräften der sozialen Arbeit können hier gut genutzt werden
  • Ansätze für die Auseinandersetzung mit den „neuen“ Gewaltphänomenen
  • Vorstellung von Methoden, Materialien, Programmen, Arbeitshilfen, etc.
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Prävention lebendig gestalten: Spiele und Übungen zur Suchtprävention

Workshop am 10. März 2020, Bezirksärztekammer Degerloch

Spiele und Übungen zur Suchtprävention setzen an der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen an. Interaktiv und handlungsorientiert können sie in einem geschützten Rahmen eigene Bedürfnisse erkennen, mit ihren individuellen Stärken und Schwächen experimentieren und ihre Handlungskompetenzen erweitern. Spiele machen Spaß und erzeugen dadurch eine hohe Motivation, sich auch mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen.

Der Workshop deckt ein breites Spektrum an Spielen und Übungen ab. Kurze Infophasen wechseln mit praxisnahen Arbeitsphasen und anschließender Reflexion ab. Pädagogische Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule sind eingeladen, im Workshop die Übungen und Spiele selbst zu erleben. 

Zum Programm, zur Anmeldung

Konflikte lösen – Gewalt vermeiden

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte 18.-19. Februar 2020, Pforzheim, Hohenwart Forum

Konflikte gehören zum Leben von Jugendlichen: In der Schule wie im Internet, im Verein wie in der WhatsApp-Gruppe, beim Freibadbesuch wie angesichts anschließend geteilter Fotos und Videos bei Snapchat und Instagram. Jugendliche müssen lernen, Konflikte online wie offline konstruktiv zu bewältigen, damit diese nicht zu Gewalt eskalieren. Pädagogische Fachkräfte können sie dabei in verschiedener Hinsicht unterstützen: Einerseits über die Vermittlung von Kompetenzen, wie mit unterschiedlichen Interessen fair umgegangen werden kann, andererseits durch frühzeitige und gezielte Maßnahmen der Konfliktregelung im konkreten Fall.
Zum Programm, die Veranstaltung ist ausgebucht. Sie können sich auf die Warteliste anmelden und werden benachrichtigt, sobald ein Platz frei wird.

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Das Fortbildungsprogramm Konflikt-KULTUR wird vom Referat Kinder- und Jugendschutz des Fachverbandes für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V. (AGJ) angeboten. Konflikt-KULTUR richten siche an alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, insbesondere jedoch an Fachkräfte in Schulen.  Mehr Informationen