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Seminare und Fachtagungen der Aktion Jugendschutz

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Prävention sexualisierter Gewalt an der Schule
Die Rolle der Schulsozialarbeit

Fachtag am 4. April 2019 Hospitalhof Stuttgart

Schulen spielen im Bereich der Prävention eine wichtige Rolle, denn hier halten sich  (fast) alle Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter täglich auf und könne erreicht werden. Das Bundeskinderschutzgesetz sowie das Schulgesetz in Baden-Württemberg nehmen die Schulen im Bereich Kinderschutz in die Verantwortung. Schulen haben somit neben ihrem Bildungsauftrag auch hier eine entscheidende Rolle, in gemeinsamer Verantwortung mit der Kinder- und Jugendhilfe.

Um Schulen als sichere Orte für Kinder und Jugendliche zu gestalten, sind Konzepte und Prozesse notwendig, die alle am Schulleben Beteiligten für das Thema Prävention sexualisierter Gewalt sensibilisieren. Eine Kultur des Hinsehens, Hinhörens und der Achtsamkeit entsteht. Mit anderen Worten: Das Schutzkonzept wird gelebt und nicht in einem Ordner abgelegt, der erst gesucht werden muss.

Die Entwicklung von Schutzkonzepten zur Prävention sexualisierter Gewalt an Schulen ist ein anspruchsvoller und intensiver Prozess für alle Beteiligten. Bei dem Fachtag wollen wir die Rolle der Schulsozialarbeit fokussieren, die zusammen mit den Verantwortlichen an der Schule eine wichtige Funktion in diesem Prozess innehat.

Fachkräfte, Fachverantwortliche sowie Träger von Schulsozialarbeit, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeit wie auch alle am Schulleben beteiligten Fachkräfte, sind hierzu eingeladen.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt und der GEW durchgeführt.

Zum Programm, zur Anmeldung

Sexuelle Bildung
Sexualpädagogische Konzeption oder Schutzkonzept!?

Theoretische und praktische Impulse für die erzieherische Kinder- und Jugendhilfe
24. – 25.01.2019 Pforzheim, Hohenwart Forum

Viele Jugendhilfeeinrichtungen stehen vor der Herausforderung, ein Konzept zum Umgang mit Sexualität zu erarbeiten. Die sexualpädagogische Konzeption hat das Ziel, Kindern und Jugendlichen die Entwicklung einer selbstbestimmten Sexualität zu ermöglichen. Das Schutzkonzept soll Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen schützen und die Handlungskompetenz bei akuten Vorkommnissen sicherstellen.

Innerhalb dieses zweitägigen Seminars wird das Zusammenwirken beider Ansätze dargelegt und diskutiert. Theoretische Hintergründe, Praxisansätze, Methoden und Material werden vermittelt. Bausteine zur Entwicklung einer sexualpädagogischen Konzeption und eines Schutzkonzeptes werden vorgestellt. Die Teilnehmenden bekommen Hinweise und Knowhow für den Prozess der Konzeptionsentwicklung in ihren jeweiligen Einrichtungen. Im kollegialen Austausch können sie Irritationen und Stolpersteine bearbeiten.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt durchgeführt.

Zum Progamm. Die Veranstaltung ist ausgebucht. Sie können sich hier auf die Warteliste anmelden und werden benachrichtigt, wenn ein Platz frei wird. Dann entscheiden Sie endgültig über die Teilnahme. Vielen Dank! 

 

 

PräTect - Prävention sexueller Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit

Das Projekt des bayrischen Jugendrings bietet eine Qualifizierungsreihe für Leitungskräfte zum Thema "Entwicklung präventiver Strukturen in Organisationen der Jugendarbeit".

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Angebote für Fachkräfte der SPFH

finden Sie hier

Systemsprenger*innen? Kreative Ansätze für "unerreichbare" Jugendliche

4. Februar 2019 Hospitalhof Stuttgart

Es gibt Jugendliche, die von pädagogischen Fachkräften als „besonders schwierig“ erlebt werden. Sie gelten als überfordernd, erscheinen unerreichbar und müssen schließlich die Einrichtung verlassen. Sie „sprengen das jeweilige System“, und faktisch sind die Angebote der Jugendhilfe – zumindest vorerst – gescheitert.

Mit unserem Fachtag wollen wir Impulse geben, mit dieser herausfordernden Zielgruppe professionell zu arbeiten. Mit welchen Haltungen und Methoden können Fachkräfte mit den destruktiven Energien dieser Mädchen und Jungen umgehen und den Kontakt zu ihnen gestalten? Was muss ein System anbieten, damit diese Jugendlichen ihr Verhalten ändern können? Wie können sie dabei unterstützt werden, für sich Perspektiven zu entwickeln?

Zum Programm, Die Veranstaltung ist ausgebucht. Sie können sich hier auf die Warteliste anmelden und werden benachrichtigt, wenn ein Platz frei wird. Vielen Dank!

Handlungsfähig bleiben

Ziel dieses Inhouse-Angebotes ist, das fachliche Handeln in Einrichtungen der Erziehungshilfe zu stärken, sodass Fachkräfte und Teams sicherer werden in der Prävention von und Intervention bei Gewalt.

Das Programm besteht aus sechs Bausteinen, die aufeinander abgestimmt sind. Sie können je nach Bedarf auch einzeln gebucht werden.

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Fortbildung und Praxisberatung bei KOMPASS Reutlingen

Das Institut des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe bietet in Zusammenarbeit mit den Hochschulen Tübingen und Esslingen Fortbildungen in den Bereichen: Konfliktlösung, Mediation, Training Sozialer Kompetenz.

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Recht würde helfen

Das Institut für Opferschutz im Strafverfahren e.V. bildet Sozialpädagogische Prozessbegleiter/innen aus. Die Weiterbildung ist berufsbegleitend.

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